Ein Spiel bei Bekannten

EISHOCKEY. In der 6. Runde der 2. Liga spielt der SC Rheintal morgen Samstag um 20 Uhr in Herisau. Die Appenzeller liegen als Dritte drei Punkte vor den Rheintalern.

Sepp Schmitter
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SCR-Wunschszenario: Viel Verkehr vor dem Herisauer Tor. (Bild: Archiv/scr)

SCR-Wunschszenario: Viel Verkehr vor dem Herisauer Tor. (Bild: Archiv/scr)

Auch alle SCR-Gruppengegner können sich wieder auf die Liga konzentrieren: Im Cup schaffte kein Vertreter der Gruppe 2 die Sensation. Herisau (4:6 gegen Frauenfeld) und St. Moritz (2:5 gegen Wil) verloren am knappsten. Das Rheintaler 1:5 gegen Bülach und das Prättigauer 1:7 gegen Chur fielen standesgemäss aus. Nur Kreuzlingen musste gegen Dübendorf beim 1:12 ein Stängeli kassieren.

Bülach lange Paroli geboten

Der SC Rheintal kann aus dem Cupspiel die Erkenntnis mitnehmen, dass er lange mitgehalten hat – mit etwas mehr Glück wäre auch mehr möglich gewesen. Der überragende Aurelio Lemm, ehemaliger Schweizer Meister im Team der Bülacher, hat mit vier Skorerpunkten den Match ja fast im Alleingang entschieden.

Am Samstag steht für den SCR in Herisau das nächste Derby in der 2. Liga auf dem Programm. Der Match ist immer etwas Besonderes für beide Vereine. Einerseits arbeitet man im Nachwuchsbereich (Elite-Junioren B) zusammen und ein reger Spieleraustausch in den letzten Jahren brachte die Clubs näher zusammen. Andererseits ist auch immer eine gesunde Rivalität vorhanden. Herisau spielte zwar oft in höheren Ligen – aber wenn man gegeneinander antrat, war es fast immer recht ausgeglichen. Letztes Jahr haben beide Vereine ihr Heimspiel gewonnen. Auch SCR-Trainer Roger Nater war schon Übungsleiter in Herisau, kennt sich im Sportzentrum also bestens aus.

Mit einem Auswärtssieg könnte der SC Rheintal, der aktuell den fünften Platz belegt, punktemässig zu den Appenzellern aufschliessen. Bei einer Niederlage würde die Lücke zu ihnen schon recht gross. Für Spannung ist also gesorgt.