«Ein spannendes Spiel»

Am Sonntag trifft Leader Rheineck auf das drittplatzierte Au-Berneck. Damit kommt es zum Derby zweier Mannschaften, die das Potenzial für einen 2.-Liga-Aufstieg haben.

Reto Wälter
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Leader am Abheben hindern. Au-Berneck (l.) will verhindern, dass Rheineck (r.) in ungeahnte Höhen entschwebt. (Bilder: Archiv)

Leader am Abheben hindern. Au-Berneck (l.) will verhindern, dass Rheineck (r.) in ungeahnte Höhen entschwebt. (Bilder: Archiv)

FUSSBALL. Für Rheinecks Trainer Emilio Knecht verlief der Start nach Wunsch: Selbst Glück und Pech hielten sich bisher die Waage. Bei der einzigen Niederlage schoss Rebstein in der 92. Minute das 2:1, dafür buchte Rheineck in derselben Minute gegen Ruggell das 2:1. «Das war das schwierigste Spiel, obwohl ich nicht sagen kann, dass wir bisher auf einen leicht zu besiegenden Gegner trafen. Ich denke, dass acht Mannschaften in dieser Gruppe das Potenzial für einen Aufstieg mit sich bringen, falls sie in einen Lauf kommen», sagt Knecht.

Ein guter Gegner

Auch von Gegner Au-Berneck hält er viel: «Die Auer hatten wenig Abgänge, kennen sich von daher, und auch das neue Trainerduo hat sich gut akklimatisiert.» Einerseits könnten sie ihren Stil spielen, sich aber wenn nötig auch dem Gegner anpassen, beispielsweise vom Kurzpass-Spiel auf lange Pässe umstellen. «Fussballerisch sind sie gut beschlagen und scheuen sich nicht vor Zweikämpfen. Au-Berneck ist ein guter Gegner, und es wird ein spannendes Spiel», schaut Emilio Knecht voraus.

Meisterschaft spannend halten

Von Spannung spricht auch Au-Bernecks Trainer Michael Lehnherr: «Es ist klar, dass wir drei Punkte holen wollen, denn damit können wir die Meisterschaft offen halten.» Es hätte wohl niemand etwas davon, wenn sich Rheineck bereits zum jetzigen Zeitpunkt absetzen würde. Lehnherr favorisiert Rheineck zwar leicht, weil es einige überdurchschnittliche Akteure in seinen Reihen hat. «Eine Über-Mannschaft ist es aber nicht.» Obwohl der Auer Übungsleiter auf sechs Akteure verzichten muss, glaubt er, dass man um 12.15 Uhr die Stapfenwies als Sieger verlassen kann. «Ich hatte in meiner Trainerkarriere noch nie ein qualitativ solch breites Kader zur Verfügung.» Und sie seien inzwischen auf Kurs und könnten auf einen zufriedenstellenden Start zurückblicken. «Nur gegen Schaan haben wir unnötigerweise zwei Punkte liegen gelassen.» Würde man die dazuzählen, hätte Au-Berneck exakt gleich viele Punkte wie Rheineck. Da die beiden Mannschaften auch gleich viele Strafpunkte aufweisen, würde Au-Berneck aufgrund des Torverhältnisses sogar die Tabelle anführen – was übrigens auch möglich ist, wenn es das Sonntags-Spiel gewinnt. Auch von daher eine spannende Begegnung, die das Prädikat Spitzenspiel verdient.

Bild: unknown

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