Ein schöner Abschluss für BenMan

Die Brüder Benjamin und Manuel Frei sind bei der Castingshow «X Factor» ausgeschieden. Zufrieden sind die Goldacher trotzdem und freuen sich auf etwas Ruhe.

René Rödiger
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GOLDACH. «Wir sind sehr froh, dass wir mitgemacht haben», sagt Manuel Frei (18) noch etwas verschlafen am Mittwochmorgen. Er und sein Bruder Benjamin (19) haben am Vorabend den Sprung in die nächste Livesendung der Castingshow «X Factor» verpasst. In der 5. Runde müssen BenMan, so ihr Bühnenname, nach ihrer Darbietung von «Bleeding Love» von Leona Lewis in die Entscheidung. Mit der Bryan-Adams-Hymne «Heaven» konnten sie die Jury aber nicht überzeugen.

Kritik zu Herzen genommen

Lob gab es einzig von ihrer Mentorin Sarah Connor. Die beiden anderen Juroren, Deutsch-Rapper Das Bo und Jazz-Trompeter Till Brönner, kritisierten die Goldacher regelmässig. «Das war nicht immer ganz einfach für uns. Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und jedes Mal unser Bestes gegeben», sagt Manuel Frei. Etwas überraschend meinen die Goldacher am Tag nach der Show: «Wir sind irgendwie froh, dass wir gestern rausgeflogen sind. Zum ersten Mal konnten wir eine richtig überzeugende Leistung bieten und haben es trotzdem nicht geschafft. Das war immerhin ein schöner Abschluss.» Benjamin und Manuel Frei reisen jetzt zurück in die Ostschweiz. «Wir freuen uns auf unsere Freundinnen und unsere Familie», sagen sie. Die Brüder werden in Goldach ihre Lehre fortsetzen, die Gesangskarriere jedoch nicht aus den Augen lassen.

Den Traum weiterverfolgen

«Fünf Minuten nach unserem Ausscheiden hatten wir bereits die erste Anfrage für einen Auftritt in der Schweiz», sagt Manuel Frei. Konkret sei zwar noch nichts, aber «wir wollen den Schwung von <X Factor> ausnutzen». Der Kontakt mit den Kandidaten und der Jury soll ebenfalls weiter gepflegt werden. «Vielleicht ergibt sich daraus noch etwas», meinen BenMan. Ob bereits eine CD geplant ist, dürfen sie aber aus vertraglichen Gründen noch nicht verraten.