Ein Nischenberuf mit Zukunft

Feinwerkoptikerinnen und Feinwerkoptiker fertigen optische sowie einfache mechanische Komponenten wie Linsen, Spiegel, Prismen und andere plan- und rundoptische Bauteile.

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Feinwerkoptikerinnen und Feinwerkoptiker fertigen optische sowie einfache mechanische Komponenten wie Linsen, Spiegel, Prismen und andere plan- und rundoptische Bauteile. Sie werden für optische Geräte für die Medizinaltechnik, Foto/Film, Vermessungstechnik, Halbleiterindustrie und diverse andere, zukunftsorientierte Branchen eingesetzt. Dies erfordert eine ständige Weiterentwicklung von Verfahren, Werkzeugen und Maschinen sowie eine kontinuierliche Weiterbildung.

Je nach Produkten haben es Feinwerkoptikerinnen und Feinwerkoptiker mit unterschiedlichen Dimensionen zu tun: Bei Linsen für den Medizinbereich beträgt der Durchmesser weniger als einen Millimeter, bei Spiegeln für die Astronomie mehrere Meter.

Feinwerkoptikerinnen und Feinwerkoptiker müssen exakt und konzentriert arbeiten, damit die Optikbauteile der geforderten Qualität entsprechen.

Hierfür benötigen sie handwerkliches Geschick, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, ruhige Hände und technisches Verständnis.

Die Optikbauteile werden mit Genauigkeiten bis im Nanometerbereich hergestellt. Feinwerkoptikerinnen und Feinwerkoptiker müssen deshalb die einschlägigen Mess- und Prüfmethoden beherrschen, die sie zur Beurteilung von Längen, Lagen, Winkeln, Form und Oberflächen anwenden.

Der Feinwerkoptiker-Beruf ist ein Nischenberuf in der Schweiz. Weil es ein gesuchter Beruf ist, finden alle Lehrabgänger nach der Lehre einen Job. Nur lediglich zehn Firmen bilden in der Schweiz Lernende für diese Berufsgattung aus. Von diesen zehn Firmen befinden sich jedoch acht in der Ostschweiz. Für Lehrbeginn 2011 werden von allen Ostschweizer Firmen total 15 Lehrstellen besetzt. Keine dieser Lehrstellen ist bis jetzt vergeben.