Ein letztes Mal verzichten

Christoph Schefer hat in den vergangenen Jahren das Städtlilauf-OK als Streckenchef unterstützt. Keine Selbstverständlichkeit für einen ambitionierten Läufer aus der Region.

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Christoph Schefer hat in den vergangenen Jahren das Städtlilauf-OK als Streckenchef unterstützt. Keine Selbstverständlichkeit für einen ambitionierten Läufer aus der Region.

Denn aufgrund der anspruchsvollen Aufgabe am Streckenrand verzichtete Schefer jeweils auf einen Start. Bis letztes Jahr. Da wagte er den Versuch mit der Doppelbelastung. Nicht zuletzt, weil das damalige OK-Mitglied Felix Benz ihn dazu ermutigt hatte und den 33-jährigen Streckenchef in seiner Funktion unterstützte. Obwohl Schefer als 13. und damit schnellster Rheintaler nach 29:43 Minuten ins Ziel kam, fühlte er sich während des Laufs sichtlich unwohl und hatte mit Magenkrämpfen zu kämpfen. «Man hat nicht denselben Rhythmus», sagt Schefer. Er sei den ganzen Tag angespannt gewesen, was natürlich keine optimale Vorbereitung sei. Deshalb wird der mehrfache, aktuelle Schwammlauf-Sieger an diesem Städtlilauf den Titel «Da schnällscht Rhintaler» nicht verteidigen, sondern ein letztes Mal verzichten. Am 29. Städtlilauf 2014 kann der Lüchinger Donnschtig-Hüpfer dann wieder befreit angreifen, da er seinen Posten im OK abgibt.

Wer wird Christoph Schefer als schnellsten Rheintaler ablösen? Sein Tip: Daniel Thür oder Mathias Nüesch.

Zu einer Ablösung wird es wohl auch bei den Frauen kommen: Simone Michlig-Thür, die aktuelle Titelträgerin, wohnt nicht mehr in der Region. (cd, sta)