Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein Kilometer frisch saniert

Wie bei einem Richtfest bedankte sich die Stadt Altstätten bei den Handwerkern für die erneuerte Bahnhofstrasse. Die Eröffnung steht an diesem Wochenende bevor.
Hildegard Bickel
Nur noch die Markierungen fehlen. Über die sanierte Altstätter Bahnhofstrasse freuen sich (von links) Max Köppel, Spar-Geschäftsführer, Salvatore Fabiano, Projektleiter Elektrizitätswerk, Bauleiter Patrick Gächter und Heinz Ruppanner, Leiter Wasserwerk. (Bild: Hildegard Bickel)

Nur noch die Markierungen fehlen. Über die sanierte Altstätter Bahnhofstrasse freuen sich (von links) Max Köppel, Spar-Geschäftsführer, Salvatore Fabiano, Projektleiter Elektrizitätswerk, Bauleiter Patrick Gächter und Heinz Ruppanner, Leiter Wasserwerk. (Bild: Hildegard Bickel)

Die Wochen voller Lärm, Staub und Umsatzeinbussen für den Spar-Quartierladen sind vorbei. Die letzten Arbeiten auf der Baustelle sind nur noch von kosmetischer Natur. Der schwarzglänzende Belag im unteren Teil der Bahnhofstrasse erhält diese Woche die Strassenmarkierung. Somit geht der straffe Zeitplan der Sanierungsarbeiten auf. Am Freitag, 31. August, ist die Bahnhofstrasse wieder durchgehend offen.

Für die Bauarbeiter fiel die Sanierung der Werkleitungen mitten in die heissen Sommerwochen. Sie nahmen es gelassen. «Wir kommen bei Hitze besser vorwärts als bei Regen», sagt Bauleiter Patrick Gächter. Für die Arbeit offerierte die Stadt Altstätten den mehr als 40 beteiligten Handwerkern einen währschaften Znüni mit Fleischkäsbrötli. Auf Festbänken durften sie gestern Platz nehmen, mit selbst saniertem Boden unter den Füssen.

Unter die Arbeiter gesellte sich auch der zufriedene Stadtpräsident Ruedi Mattle. «Wir sind froh, dass sich die Umtriebe wegen der Bauarbeiten im Rahmen hielten», sagt er.

Für die nächsten 50 Jahre gebaut

Die Verbindung vom Städtli zum Bahnhof war seit Ende Mai gesperrt. Wenn schon «aufrupfen», dann konsequenterweise von oben bis unten – den ganzen Kilometer – hiess es bei den Projektleitern. Die Erneuerungsarbeiten vom letzten Jahr im oberen Strassenabschnitt wurden dieses Jahr in weiteren Etappen im unteren Teil fortgeführt.

Auffällig sind die neuen Strassenlampen. Angepasst an die heutigen Bedürfnisse sind sie mit LED-Technik ausgerüstet. Das Wasserwerk erneuerte die Wasserleitung. Gleichzeitig erweiterten das Elektrizitätswerk und die Sparte Kommunikation (Rii-Seez-Net) ihre Rohranlagen. Auch Gravag (Gas) und Swisscom nutzten die Gelegenheit, um ih­-re Werkleitungen aufzubessern. Gleichzeitig konnten defekte Grundstückentwässerungen von Privatliegenschaften instand gestellt werden.

Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die neuen Leitungen die kommenden 50 bis 60 Jahre überstehen sollten.

Wieder bequemer zum Quartierladen

Auch wenn die Bauarbeiten von öffentlichem Interesse waren, brauchten Anwohner und der Geschäftsführer vom angrenzenden Spar Geduld und Nerven. Der Umsatz brach teilweise um die Hälfte ein – und einkaufen im Quartier war mit holprigen Wegen um die Baustelle verbunden. Doch Max Köppel, seine Frau Gabriela und Sohn Patrik erhielten in dieser Zeit auch viele aufmunternde Reaktionen. Zum Dank planen sie Ende September oder Anfang Oktober mit der Kundschaft ihren umgestellten Laden und die überstandene Bauphase vor der Ladentür mit Aktionen und Wurst vom Grill zu feiern.

Währenddessen führt die Bahnhofstrasse wieder ohne Umleitungen ans Ziel. Wer auf den Zug will, ist wieder schneller am Bahnhof. Und erst noch mit einem angenehmeren Fahrgefühl, ohne Schläge auf dem frischen Belag.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.