EIN GUTES ODER EIN SCHLECHTES OMEN?EIN GUTES ODER EIN SCHLECHTES OMEN?: Nur Siege in der Vorrunde

Der SC Rheintal gewinnt auch das letzte Spiel der Vorrunde gegen den EV Dielsdorf-Niederhasli mit 8:3 (3:0, 3:0, 2:3).

Larissa Binder
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Trotz klarem Resultat wurde hart gekämpft – hier nimmt es Stoop gleich mit zwei Zürchern auf. (Bild: Larissa Binder)

Trotz klarem Resultat wurde hart gekämpft – hier nimmt es Stoop gleich mit zwei Zürchern auf. (Bild: Larissa Binder)

Larissa Binder

Es brauchte ein paar Minuten, bis die Luchse in die Gänge kamen. Zwar boten sich einige Chancen, der Führungstreffer liess aber bis zur elften Minute auf sich warten. Es war Schläpfer, der die Rheintaler in Führung schoss. Zwei Minuten später dann ein Überzahlspiel der Gastgeber: Breitenmoser bombardierte EVDN-Keeper Heuberger mit einem Hammer, Engler fand daraufhin den Abschluss im Nachschuss. Nur knapp eine Minute später konnte SCR-Captain Moser die Führung auf 3:0 ausbauen.

Trotz klarem Resultat emotionsgeladenes Spiel

Im zweiten Drittel zeigte sich weiterhin, dass die Rheintaler die dominierende Macht auf dem Eis stellten. Die Zürcher versuchten mit einer zusehends rauer werdenden Spielweise nach vorne zu spielen und die Luchse aus dem Weg zu räumen.

Ströhle traf aber gleich zweimal nacheinander, einmal in der 23. und einmal in der 26. Minute, und Engler erhöhte in der 34. Min. auf 6:0 – sehr zum Missfallen der Gäste, die mit allen möglichen Mitteln versuchten, ihren übermächtigen Gegner zu stoppen. Ihr Plan hatte teilweise Erfolg, auch wenn es sich dabei nur um Resultatkosmetik handelte. Das letzte Drittel ging mit 2:3 an die Zürcher, die mit einer gewissen Härte auf sich aufmerksam machten. Die beiden Tore durch Manuel Holenstein (52.) und Binder (53.) liessen aber auch die Rheintaler Fans im Schlussdrittel jubeln.

Mit einem 8:3 beendet der SC Rheintal somit die Vorrunde ungeschlagen. Weiter geht es bereits am Samstag gegen Engia­dina mit der Rückrunde. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in Scuol.

Ein Erfolgsteam besucht das andere: Beim Match gegen Dielsdorf-Niederhasli begrüsste der SC Rheintal die Ringerstaffel Kriessern mit Trainer Hugo Dietsche und einigen NLA-Ringern.

Kriessern bestreitet am nächsten Samstag auswärts gegen Willisau den ersten Finalkampf um den Schweizer Meistertitel. Coach Dietsche betrachtete den 8:3-Sieg des SC Rheintal als gutes Omen für seine Mattenkämpfer. Allerdings stehen die Kriessner kurz vor dem Saisonfinal voll im Training, sie schafften es daher erst auf das Schlussdrittel in die Eishalle. Deshalb sahen die Ringer nur den Abschnitt, den die Rheintaler 2:3 verloren. Daher könnte der Matchbesuch der RS Kriessern auch als schlechtes Omen gedeutet werden.

Die Ringer und die Eisho­ckeyaner besuchen einander oft gegenseitig. Gemäss Hugo Dietsche liegt diese «ideelle Partnerschaft» in guten Beziehungen mit dem früheren SCR-Vorstandsmitglied Andy Plüss begründet.

Den zweiten NLA-Finalkampf bestreitet die RS Kriessern am Samstag, 9. Dezember, in der Sporthalle Aegeten in Widnau – zuvor bestreitet der SC Rheintal ein paar Meter daneben das 2.-Liga-Derby gegen St. Gallen. Ringerfreunde, die bereits den ersten Finalkampf der Kriessner verfolgen möchten, können sich bei Franziska Dietsche (Telefon 078 805 22 24) melden. Am Sams­-tag, 2. Dezember, fährt um 15 Uhr ein Fan-Car von Kriessern nach Grosswangen, wo der Hinkampf des NLA-Finals stattfindet. (ys)