Ein Freudentag bei der Feuerwehr

Am Freitag wurde das renovierte Depot der Feuerwehr Rema in einer schlichten Zeremonie eingeweiht. Für Samstag hatte die Feuerwehr zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Mäx Hasler
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rebstein-marbach. Im Beisein der beiden Gemeindepräsidenten Andreas Eggenberger, Rebstein, und René Zünd, Marbach, hat am Freitagabend die Einweihung stattgefunden. Dabei waren ausserdem alle Angehörigen der Feuerwehr REMA, Vertreter der Feuerwehren von Rüthi-Lienz, Oberriet und Altstätten-Eichberg, die alt Kommandanten Edwin Graf, Bruno Schmid und Fritz Zbinden, Handwerker sowie weitere der Feuerwehr nahe stehende Personen.

Der evangelische Pfarrer Renato Tolfo und der katholische Ortsseelsorger Donat Haltiner haben die Segnung vorgenommen.

Neues Rüstfahrzeug

Der Grund für diese schlichte Feier waren die Einweihung und Segnung des renovierten Depots, die Übergabe der persönlichen Ausrüstung (Uniform) für die Feuerwehrleute sowie die Segnung des Rüstfahrzeuges, das bereits seit zwei Jahren gebraucht wird.

In seiner Begrüssungsrede wies Andreas Eggenberger auch im Namen seines Marbacher Kollegen René Zünd nochmals auf die vielseitigen Aufgaben hin, welche die Feuerwehr ausser der Brandbekämpfung zu erledigen hat. Zum Beispiel hilft sie bei Unwettern, Wasserschäden, Ölunfällen oder im Verkehrsdienst.

Guter Fahrzeugpark nötig

Die beiden letzten grossen Brände in Rebstein hätten gezeigt, dass nebst einer grossen Leistungsbereitschaft auch ein neuzeitlicher leistungsfähiger Fahrzeugpark gefragt ist, damit man erfolgreich wirken kann.

Mit dem heutigen Tag verfüge die Feuerwehr REMA über einen solchen Fahrzeugpark.

Im Namen der Bürgerschaft dankte er den Feuerwehrleuten für die Erledigung der Sicherheitsaufgaben, die sie das ganze Jahr über erledigen, und wünschte al- len weiterhin unfallfreie Einsätze.

Auto war wiederholt im Einsatz

Mark Schärz, Präsident der Feuerschutzkommission, rechtfertigte nochmals den Kauf des 500 000 Franken teuren Rüstfahrzeugs.

Verschiedenste erfolgreiche Einsätze des Fahrzeugs hätten inzwischen gezeigt, wie sinnvoll diese Anschaffung gewesen sei.

Zudem wies der Kommissionspräsident auf die gelungene Renovation des hellen, funktionalen Depots hin, über das die Feuerwehr REMA nun verfügen könne und in dem die Arbeit nun sichtlich mehr Freude bereite.

Einheitlich auftreten

Auch das Geld für die neue, einheitliche Einsatzkleidung, die eigentlich erst für später geplant gewesen war, sei gut investiert, meinte Schärz.

Am Samstag hatte dann die Bevölkerung Gelegenheit, das Depot und die Fahrzeuge zu besichtigen. Trotz des Dauerregens benützten erstaunlich viele Leute diese Möglichkeit.