Heimsieg
Ein erstmaliger Aufstieg: Juniorenteam des Handballclub Rheintal in der Junioren-Interklasse

Mit den U17-Buben schafft erstmals ein Juniorenteam des Handballclubs Rheintal den Aufstieg in die Junioren-Interklasse. Nach einem Heimsieg wurde es nochmals spannend.

Drucken
Im letzten Match spielten Chris Eggenberger, Curdin Enzler, Sascha Bäuerle, Stefan Vojta, Lars Bäuerle, Enis Halili, Joel Forster, Silvan Hongler, Lukas Indermauer und Kian Erra. Verletzt gefehlt haben Elias Mätzler und Mico Tomic, trainiert wird die Mannschaft von Jürg Bäuerle (rechts), Marcel Seitz (links) und Reto Linder. Grund zum Feiern hatten sie alle miteinander.

Im letzten Match spielten Chris Eggenberger, Curdin Enzler, Sascha Bäuerle, Stefan Vojta, Lars Bäuerle, Enis Halili, Joel Forster, Silvan Hongler, Lukas Indermauer und Kian Erra. Verletzt gefehlt haben Elias Mätzler und Mico Tomic, trainiert wird die Mannschaft von Jürg Bäuerle (rechts), Marcel Seitz (links) und Reto Linder. Grund zum Feiern hatten sie alle miteinander.

Vor einer Woche siegte die U17 des HCR gegen Züri Oberland im Hinspiel mit 27:21. Der hohe Sieg verleitete die Rheintaler vor dem Rückspiel aber nicht dazu, sich auszuruhen: Sie wussten, es konnte im Rückspiel spannend werden, und das wurde es auch. Die Zürcher gewannen – aber nur mit 25:21, weshalb der HCR dank der besseren Tordifferenz den Aufstieg in die Interklasse bejubeln durfte. Es ist das erste Mal, dass eine Mannschaft des HC Rheintal dies schaffte.

Nach dem Hinspielsieg traten die Rheintaler zum Rückspiel in Pfäffikon an. Dass das Spiel dort kein Selbstläufer würde, war von Beginn an klar, hatte der HCR doch schon in der zweiten Hälfte des Hinspiels vorne Mühe, zu Toren zu kommen. Im Training standen deshalb verschiedene Angriffsauslösungen im Vordergrund.

Früh die Nervosität mit einem Tor abgebaut

Der HCR startete konzentriert und traf gleich mit dem ersten Angriff – ein beruhigender Start. Dies half auch, die Nervosität abzubauen. Die erste Hälfte war ausgeglichen, trotzdem erarbeiteten sich die Rheintaler einen Drei-Tore-Vorsprung. In der Abwehr waren sie aber vor allem auf dem Flügel zu wenig bereit, die nötige Laufarbeit zu verrichten. So kamen die Zürcher immer wieder zu freien Würfen und verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf ein Tor. So wurden per Pausenansprache einige Korrekturen vorgenommen. Es galt, nochmals 30 Minuten für den Aufstieg zu kämpfen.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang nicht nach Wunsch. Züri Oberland glich aus – und lag bald mit vier Toren Vorsprung vorne. Der HCR konnte sich vorne nicht mehr nach Wunsch durchsetzen und war hinten zu wenig konsequent. Die Trainer versuchten, per frühem Time- out den Spielfluss des Heimteams zu brechen. Dies gelang bedingt, das Ziel Aufstieg hing jetzt an einem dünnen Faden. Die Rheintaler kämpften aber und verkürzten den Rückstand nochmals. Eine ganz starke Partie zeigte Torhüter Chris Eggenberger. Er war immer mit einer Parade zur Stelle, wenn dies am dringendsten nötig war.

Trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend. Dank starker Teamleistung wurde der Aufstieg doch noch ins Trockene gebracht. So konnten die Junioren trotz 21:25-Niederlage jubeln.

Erfolg dank einer starken Nachwuchsarbeit

Der erste Aufstieg eines HCR- Nachwuchsteams in eine Interklasse ist ein grosser Erfolg für den ganzen Verein und ein Lohn für die jahrelange harte Arbeit im Nachwuchsbereich. Ein Lob gilt der Nachwuchsleitung, die immer möglichst optimale Trainingsbedingungen schafft. Ohne ihren Einsatz im Hintergrund wäre der Aufstieg nicht möglich gewesen.

Nun darf sich die MU17 vom HC Rheintal mindestens ein halbes Jahr lang in der Interklasse versuchen. Der Verein ist gespannt darauf, welche Entwicklung die Spieler in der zweiten Saisonhälfte machen. (pd)