Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ein Dorf, ein Fest, zwölf Beizli

MONTLINGEN. Montlingen feierte am Samstag sein sechstes Körbsafäscht. Entlang der Dorfstrasse luden zwölf Vereine in ihre Beizli ein. Höhepunkte waren der Eröffnungsevent und die Rangverkündigung des Kürbiswettbewerbs.
Max Pflüger
Gemeinderat Pascal Benz begrüsste das Publikum. (Bilder: Max Pflüger)

Gemeinderat Pascal Benz begrüsste das Publikum. (Bilder: Max Pflüger)

Seit dem letzten Körbsafäscht sind ein paar Jahre verstrichen. 2010 feierten die Montlinger ihren Kürbis zum letzten Mal. Dass es so lange her ist, ist nicht das einzig Besondere am Montlinger Körbsafäscht. Gemeinderat Pascal Benz ortete gleich vier Gründe, warum es so einmalig und so besonders ist.

Die vier Besonderheiten

«Liebe Kürbisfetischisten. Zum Ersten ist das Körbsafäscht in Montlingen im ganzen Rheintal das einzige Themenfest, das schon zum sechsten Mal stattfindet», begann der Festredner. Und dann dankte er all den vielen Helferinnen und Helfern aus den zwölf Dorfvereinen, die das Fest erst möglich gemacht haben. Allen voran dem engagierten OK-Präsidenten Stefan Eberle.

Zum Zweiten sei es ein richtiges Dorffest. Den Vereinen gehe es nicht in erster Linie um einen Gewinn, sondern vor allem darum, dem Dorf etwas zu bieten. Richtig: Wer nicht als Helfer in einem Verein dabei war, kam am Samstag als Besucher ans Fest. Wohl nahezu ganz Montlingen war so am Fest. Benz: «Das ist es, was das Dorf zusammenhält.»

Die dritte Besonderheit des Montlinger Festes sind die schönsten Früchte: die riesigen, die geschnitzten und die verzierten Kürbisse. Besonders schöne Früchte der Gemeinde seien aber auch die drei Jugendmusiken von Montlingen-Eichenwies, von Kriessern und von Oberriet. Vereinigt unter der Leitung von Patrick Bichler, Mario Söldi und Andrin Lüchinger umrahmten die drei Nachwuchsformationen die Eröffnungsfeier des Körbsafäschts mit frischer Blasmusik.

Und zum Vierten sei das Körbsafäscht ein Fest für Kenner. Und dass Montlinger Kenner sind, haben sie schon früh bewiesen: Schon 1742 habe ein Kaplan geschrieben: «Die Montlinger feiern viele und überbordende Feste.» Das wusste der OK-Präsident in seiner Eröffnungsrede.

Hütedienst und Zauberstunde

Damit die Erwachsenen schon früh am Abend die Gemütlichkeit der Vereinsbeizli geniessen konnten, bot der Verein IG Schatzkiste im Pfarreiheim einen Gratis-Hütedienst an. Dutzende kleiner und grösserer Kinder durften hier spielen, basteln oder zeichnen. Andere liessen sich schminken, sei es nur die Fingernägel oder gleich das ganze Gesicht mit Blumen und Schmetterlingen schmücken.

Höhepunkt im Pfarreiheim war für die Kinder aber unbestritten die Zauberstunde. Wolfgang aus Gassaus liess die Kinderaugen staunen und leuchten.

Zwölf Beizli – ein Fest

Beim Eindunkeln füllten sich die zwölf Vereinsbeizli rasch und das eigentliche Montlinger Dorffest konnte starten. Mit Frühlingsrollen zum Beispiel oder mit Raclette, mit Grill-Güggeli oder Winzernudeln. Für jeden Geschmack fand sich ein kulinarischer Leckerbissen. Und auch an Tranksame fehlte es nicht. Mindestens ebenso wichtig oder sogar noch wichtiger waren die Geselligkeit und das Festen in froher Runde. Ein richtiges Dorffest eben.

Kürbis-Wettbewerb: Rangliste

Die schönsten verzierten Kürbisse (Kindergarten und jüngere Schüler): 1. Katja Germann, 2. Sina Bösch, 3. Elio Kluser.

Die schönsten geschnitzten Kürbisse (ältere Schülerinnen und Schüler): 1. Gian Marco Jenny, 2. Livio Lüchinger, 3. Gruppe «Heschi» mit Lea Weder, Jan Herrsche und Felicitas Schlickeiser. – Die grössten und schwersten Kürbisse: 1. 93 kg, Lena Mattle, 2. 92 kg, Samuel Mäder, 3. 76 kg, Leon Mattle.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.