Ein Début und ein Podestplatz

22. Flimser Trophy für Eiskunstläufer mit sechsfacher Rheintaler Beteiligung: Dritter Platz für die 14-jährige EVM-Läuferin Rahel Schmid.

Lucia Frei
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Kleine Eisprinzessin: Die fünfeinhalbjährige Mina Bergmann gab an der Flimser Trophy ihr Wettkampf-Début. (Bild: pd)

Kleine Eisprinzessin: Die fünfeinhalbjährige Mina Bergmann gab an der Flimser Trophy ihr Wettkampf-Début. (Bild: pd)

EISKUNSTLAUF. Die Flimser Trophy gehört zum Swisscup und somit zu den grösseren Wettkampf-Veranstaltungen für Eiskunstläufer in der Schweiz. Für den Eislaufverein Mittelrheintal starteten sechs Mädchen. Nicht allen gelang die Kür nach Wunsch. Einen Podestplatz holte die 14-jährige Rahel Schmid aus Salez.

Premiere für Mina Bergmann

Als einzige Sternli-Läuferin aus dem Rheintal startete die fünfeinhalbjährige Mina Bergmann aus Widnau am Elemente-Parcours. Für Kinder mit bestandenem Stern-1-Test, die noch keine Kür einstudiert haben, wird mit dem Elemente-Parcours eine Möglichkeit geboten, Wettkampfatmosphäre zu schnuppern. Die Niveau- und Altersunterschiede in dieser Anfänger-Kategorie sind zum Teil sehr gross. Mina Bergmann als jüngste Teilnehmerin zeigte erstaunlich saubere Elemente und beendete ihren ersten Wettkampf mit einem sehr guten fünften Platz.

Die SEV-Damen des Eislaufvereins Mittelrheintal setzten sich bei diesem hochstehenden Wettkampf einen Platz im Mittelfeld zum Ziel. Die Interbronze-Läuferin Marie Louise Leupold aus Balgach stand alle Sprünge, musste jedoch ein paar Abzüge für kleinere Wackler in Kauf nehmen. Sie beendete den Wettkampf auf dem guten siebten Platz.

Ihre Teamkollegin Rahel Schmid aus Salez zeigte in der gleichen Stärkeklasse, jedoch bei den älteren Mädchen, eine sehr schöne Kür. Trotz Sturz reichte es für die Bronzemedaille, die sie sich vor allem durch die sauberen Pirouetten verdiente.

Eine Gruppe höher starteten die beiden 14-jährigen Intersilber-Läuferinnen Romana Kaiser aus Schellenberg und Vanessa Benz aus Berneck in einer starken Läufergruppe. Wer nicht alle Doppelsprünge sauber ausführte, hatte keine Chance auf einen Platz im vorderen Drittel. Vanessa Benz zeigte sehr schöne Pirouetten, es glückten jedoch nicht alle Sprünge nach Wunsch. Dennoch durfte sie sich über den neunten Platz im Mittelfeld freuen. Bei Romana Kaiser wollte nichts so recht gelingen, es war einfach nicht ihr Tag. Sie beendete den Wettkampf auf dem 16. Platz.

Am Doppelaxel gescheitert

Die Vereinsmeisterin des EVM und Intergold-Läuferin Christina Niederer startete bei den Damen in der 25-köpfigen Kategorie SEV Nachwuchs. Niederer zeigte ein fehlerfreies und technisch sauberes Kurzprogramm und war dementsprechend enttäuscht, dass das Preisgericht weniger Punkte als erwartet vergab. Mit einem Doppelaxel in der Kür wollte sie den Rückstand auf die Spitze aufholen. Den technisch sehr schwierigen Sprung, der für den Gold-Test benötigt wird, hat Niederer seit kurzem im Programm. Noch im Einlaufen präsentierte die Rheintalerin einen sicheren Doppelaxel und wollte diese Sicherheit in die Kür mitnehmen. Das gelang ihr aber nicht: Niederer stützte beim Doppelaxel und verlor somit wertvolle Punkte. Sie reihte sich auf dem elften Schlussrang ein. Christian Niederer durfte mit ihrer Gesamtleistung aber zufrieden sein. Zurzeit gilt sie für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft als gesetzt.