Ein Budgetposten für die Kultur in Rheineck

Galerist Alois Wilmsen sagte an der KIR-HV, Rheineck werde als Kulturort zu wenig beachtet.

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Die Mitglieder von Kultur in Rheineck hatten an der HV Berta Thurnherr zu Gast.

Die Mitglieder von Kultur in Rheineck hatten an der HV Berta Thurnherr zu Gast.

Bild: pd

Am letzten Freitag hielt der Verein «KIR – Kultur in Rheineck» seine Hauptversammlung ab. KIR schreibt, dank Unterstützung und gezielter Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen sei ein positiver Rechnungsabschluss erzielt worden. Diese «erfreuliche Entwicklung» lässt den Verein im 2020 wieder ein qualitativ hochstehendes kulturelles Programm durchführen.

«Vielversprechende Vorzeichen» gab es in der allgemeinen Diskussion. Der Galerist Alois Wilmsen hielt ein leidenschaftliches Votum für Rheineck als Kulturort. Dieser bekomme seiner Meinung zu wenig Aufmerksamkeit. Wilmsen sagte, Rhein­eck habe in jüngerer Geschichte drei namhafte Maler und wei­tere international beachtete Künstler hervorgebracht. Stadtpräsident Urs Müller sagte, die Stadt habe dies erkannt und einen ersten Budgetposten in dieser Richtung beschlossen.

Nach der HV war die Diepoldsauer Autorin und Geschichtenerzählerin Berta Thurnherr an der Reihe. Mit Charme und Witz erzählte sie Geschichten armer Leute; von Schmugglern und «Schollestechern», die in naher Vergangenheit das Leben im Rheintal mitgeprägt haben. (pd)