EICHENWIES: Ortsgemeinde erhält Legat

Paul Mattle setzte die Ortsgemeinde als Alleinerbin ein. Der Nachlass umfasst Bargeld und eine Liegenschaft.

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Philipp Kluser und Dolores Mattle hiessen die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger willkommen. (Bild: René Jann)

Philipp Kluser und Dolores Mattle hiessen die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger willkommen. (Bild: René Jann)

49 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger hatten sich am Freitagabend in der St. Josefskirche eingefunden und liessen sich von Philipp Kluser, Präsident der Ortsgemeinde Eichenwies, über die Geschehnisse im vergangenen Jahr orientieren. Der Alptag verlief erfolgreich. Ab 3. Juni seien an 94 Alptagen 46 Rinder gesömmert worden. Bei der Alpbegehung habe sich der Ortsverwaltungsrat von der vorbildlichen Arbeit vom Alphirten Meinrad Brülisauer und seiner Ehefrau Margrit überzeugen können.

Philipp Kluser wies darauf hin, dass der Betrieb im Ortsgemeindesaal überaus gut angelaufen sei. Der Saal werde für private und Vereinsanlässe sowie für Seminare und Kurse benutzt. Die Bauabrechnung sei inzwischen abgeschlossen. Gegenüber dem Kreditantrag von 720000 Franken seien Einsparungen in Höhe von 1779 Franken erfolgt. Im Budget 2018 ist die Anschaffung eines gewerblichen Geschirr­spüler für 4900 Franken vorgesehen.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertrag von Fr. 86539.65. Die Besserstellung beläuft sich auf Fr. 181.05; budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 4000 Franken. Der Voranschlag sieht einen Ertrag von 86900 Franken sowie einen Aufwand von 91400 Franken vor, wodurch sich ein Aufwandüberschuss von 4500 Franken ergeben würde. Für rechtliche Abklärungen zum Projekt Rhesi sind Aufwendungen von 2000 Franken vorgesehen. Die MG Montlingen-Eichenwies soll nebst dem Jahresbeitrag auch ein Uniformsponsoring im Wert von 2000 Franken erhalten. Jahresrechnung und Voranschlag wurden diskussionslos genehmigt.

Am 28. Februar ist der Nachlass von Paul Mattle rechtskräftig der Ortsgemeinde übertragen worden. Dieser umfasse Bargeld (550036 Franken), eine Liegenschaft im Wert von 364000 Franken und Güter aus der Landwirtschaft für 9000 Franken, teilte Kluser mit. Auf Wunsch des Erblassers soll das Grundstück Eigentum der Ortsgemeinde bleiben. Bei Bedarf könne dort günstiger Wohnraum für Familien geschaffen werden.

Grundwasserbrunnen Looseren

Im Gebiet Looseren soll ein Grundwasserpumpbrunnen mit einer Kapazität von 20000 Litern pro Minute entstehen. Da­-mit soll das Untere Rheintal mit 14000 Litern pro Minute versorgt werden. Die Erstellung von Versuchsbrunnen sei in der Zeit von März bis Juli vorgesehen. (j)