EICHBERG: Klein, aber fein, vor allem gemütlich

Bei herrlichem Sommerwetter genossen die Eichberger Geselligkeit und Unterhaltung am ersten «Dorffäscht Eichberg-Hinterforst» des jungen Vereins «Kultur am Chapf».

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Poetische Seiltanzszene mit Amande Beck, alias Clownin Silly.

Poetische Seiltanzszene mit Amande Beck, alias Clownin Silly.

Erst vor knapp drei Monaten wurde der Verein «Kultur am Chapf» zum Leben erweckt, und schon präsentierte er sich mit seinem zweiten öffentlichen Anlass, dem Begegnungsfest «Dorffäscht»: Nach dem Muttertagskonzert mit Kammermusik in der evange- lischen Kirche lud der Verein am Samstagabend zu einem bunten Open-Air-Unterhaltungsabend beim Schulhaus Eichberg ein.

Erfolgreiches Engagement des Teams

Neun engagierte Eichberger sind es, die unter der Leitung von Christine Arnold und Christof Schlegel für den jungen Verein verantwortlich zeichnen. «Wir wollen kulturelle Angebote ins Dorf holen, aber auch Raum für Begegnung und Austausch schaffen. Das Dorffäscht lädt darum zum gemütlichen Beieinandersein und zum Verweilen unter Freunden ein. Für die Unter- haltung haben wir verschiede- ne Künstler aus dem Ort einge- laden», sagt Christine Arnold. Anfang September folgt dann eine literarische Lesung mit Ralph Weibel und Ende Oktober schliesst der Verein sein erstes Jahr mit einem Jazzkonzert.

Mit einer lauen, wie zum Festen gemachten Sommernacht belohnte Petrus die initiativen Organisatoren. Die Kinder genossen den Abend auf der grossartigen, kirchlichen Hüpfburg, bei clownesken Spässen und magischen Zaubertricks, an denen auch die Erwachsenen ihre Freude hatten. Für das leibliche Wohl sorgten die Hobbyköche aus der Hochkapf-Chuchi, die mit ihren Löffeln in einem schmackhaften Nudeleintopf rührten. Zur Degustation der einheimischen Weine lud die Altstätter Kellerei Haubensack ein. Und zwischen den Auftritt war viel Zeit für Austausch und Kontakte. Ein gemütliches Dorffest also, das sich in den kommenden Jahren bestimmt entwickeln und etablieren wird.

Max Pflüger