EICHBERG: Helfen macht Freude - auch einem selbst

An die 40 Freiwillige kamen am Samstag an den Helfertag im Gnadenhof-Zoo von Jasmin und Ralf Hutter. Die Frauen, Männer und auch Kinder wollten den Tierli auf diesem Gnadenhof etwas Gutes tun.

Max Tinner
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Es sieht nur so aus, als würden die beiden gegeneinander arbeiten. Tatsächlich ziehen bzw. stossen sie beide (nach links) den Hang hinauf. (Bilder: mt)

Es sieht nur so aus, als würden die beiden gegeneinander arbeiten. Tatsächlich ziehen bzw. stossen sie beide (nach links) den Hang hinauf. (Bilder: mt)

Es ist Zeit für den Frühlingsputz. Im Zoo Eichberg fällt er grösser aus als in einer Wohnung. Jasmin und Ralf Hutter haben darum um Unterstützung gebeten und zu einem Helfertag eingeladen. Allfällige Sorgen, ob auch genügend Leute kommen, verfliegen am Samstagmorgen: An die 40 Frauen, Männer und auch Kinder stehen beim «Zoohuus» parat. Sie kommen nicht nur aus Eichberg. Der RTB-Buschauffeur Erwin Heeb etwa wohnt in Buchs und hat in dieser Zeitung vom Helfertag gelesen. Heidi Leuener ist aus Frümsen, aber wie auch einige andere Helfer eng mit der Familie Hutter befreundet. «Unsere Kinder mögen Tiere und kommen gern hierher», begründet wiederum André Saxer aus Hinterforst seinen Arbeitseinsatz, «dieser Zoo ist eine gute Sache und er braucht Hilfe.» Jeder, der am Samstag anpackt, sieht es ebenso.

Und es gibt viel zu tun, weil Platz für weitere Tiere benötigt wird. Bereits während des Frondiensttags trifft Zwerg-Geiss­böcklein Sepp ein. Ein Steinadlerpärchen wird in einem Monat erwartet. Je länger die Leute aber dran sind, umso «tifiger» scheint die Arbeit von der Hand zu gehen. Weil es eben ein erhebendes Gefühl ist, miteinander für eine gute Sache zu arbeiten.