Ehrensportler Ivo Rüthemann

Felix Benz nimmt jedes Jahr an der Rheintaler Sportlerwahl teil, diesmal sogar auf der Bühne. Gemeinsam mit Max Frischknecht, dem OK-Präsidenten der Tour de Suisse in Heiden, stand er neben Moderatorin Diana Bula.

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Felix Benz nimmt jedes Jahr an der Rheintaler Sportlerwahl teil, diesmal sogar auf der Bühne. Gemeinsam mit Max Frischknecht, dem OK-Präsidenten der Tour de Suisse in Heiden, stand er neben Moderatorin Diana Bula. Enttäuscht waren beide nicht, als der Abwesende – Eishockeyaner Ivo Rüthemann – zum Rheintaler Ehrensportler des Jahres gekürt wurde. «Die Auszeichnung besteht darin, überhaupt nominiert worden zu sein», sagt Benz. Und Frischknecht sagt: «Als Häädler war ich von der Nomination sehr überrascht.»

Sie sind geschlagen worden von einem, der beim SC Bern eine Legende ist. Diesen Ruf hat er in 20 NLA-Saisons begründet. Er hat 1072 NLA-Spiele auf dem Buckel, was Rekord ist. Auch Rüthemanns 270 Länderspiele werden nur von Mathias Seger übertroffen. Zwölfmal nahm Ivo Rüthemann an Weltmeisterschaften teil (allerdings nicht an der Silber-WM 2013, vor der er von Nationaltrainer Sean Simpson ausgemustert worden ist) und hat dreimal die Faszination Olympischer Spiele erlebt.

Dreimal wurde Rüthemann mit dem SCB Schweizer Meister, 2004 und 2010 gar als «Most Valuable Player» (wertvollster Spieler der NLA). Angefangen hatte der Widnauer seine Eishockey-Karriere beim SC Rheintal, wo er als 17-Jähriger in der 1. Liga spielte. 1994 folgte der Wechsel nach Davos und fünf Jahre später zum SC Bern – wo Rüthemann bis zum Ende seiner Karriere (2013/14) geblieben ist. (ys)