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EHRENSPORTLER DES JAHRES: Ein Ringerleben für die Ringerstaffel Kriessern

Trainer Hugo Dietsche wurde zum zweiten Mal in Folge Schweizer Meister.

Schon an der Preisverleihung vor einem Jahr stand Hugo Dietsche als Sieger auf der Bühne, damals zusammen mit der RS Kriessern, die als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurde.

Auch diesmal fanden viele Kriessner Gefährten den Weg nach Berneck; Hugo Dietsche wurde aber allein auf die Bühne gerufen – und erst noch zweimal: Er vertrat später bei der Wahl zum Sportler des Jahres seinen Sohn Marc, der im Trainingslager weilt.

Der 54-jährige Hugo Dietsche war bereits als Aktiver ein sehr erfolgreicher Ringer, er gewann die olympische Bronze­medaille an den Olympischen Spielen in Los Angeles. Damals war er 21-jährig. Er erinnert sich noch daran, dass in Los Angeles alles voller Coca-Cola-Werbe­tafeln war, und an den «Raketenmann», der an der Eröffnungsfeier ins Olympiastadion brauste.

Auch dank der Olympia­medaille konnte Dietsche später während fünf Jahren für Bad Reichenhall in der deutschen Bundesliga ringen: «Das Honorar hat die Benzinkosten gut gedeckt.»

Sonst galt sein sportliches Engagement stets der RS Kriessern, sei es als Kämpfer, Trainer auf ­allen Stufen oder Nachwuchsverantwortlicher. Seit fünf Jahren ist er wieder Cheftrainer der ersten Mannschaft. Und hat dabei eine Mannschaft aufgebaut, die im Dezember zum zweiten Mal in Folge Schweizer Mannschaftsmeister geworden ist.

Im dritten Finalkampf pokerte er mit Umstellungen erfolgreich: Er schickte zwar die gleichen zehn Ringer auf die Matte wie bei der Niederlage gegen Willisau, liess sie aber zum Teil in ­anderen Gewichtsklassen kämpfen: «Dieser Aufstellungspoker gehört zum Trainerdasein dazu.»

Nach der letzten Saison wollte Dietsche eigentlich aufhören, macht nun aber noch ein weiteres Jahr als Trainer der Kriessner Premium-League-Mannschaft weiter – mindestens. Hugo Dietsche kann sich ein Leben ohne Ringen wohl nicht vorstellen, und die RS Kriessern ein Dasein ohne ihn auch nicht. (ys)

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