Eddy Brühwiler: Ein Leben für den Radsport

RADSPORT. Während 65 Jahren hat er sich für den Veloclub Rheineck und den Radsport im Allgemeinen eingesetzt. Heute feiert Eddy Brühwiler in alter Frische im Kreise seiner Familienangehörigen und Freunde seinen 90. Geburtstag.

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Die grosse Liebe von Eddy Brühwiler gehört auch heute noch dem Zweirad. (Bild: pd)

Die grosse Liebe von Eddy Brühwiler gehört auch heute noch dem Zweirad. (Bild: pd)

1947 zog Eddy Brühwiler, 25 Jahre alt, vom Toggenburg nach Rheineck. Als begeisterter Radsportler trat er spontan dem Veloclub Rheineck als Kunstrad-Fahrer bei. 1953 beendete er seine aktive Sport-Laufbahn im Zweier-Kunstradfahren. Anschliessend besuchte er Kampfrichter-Lehrgänge und übte diese Tätigkeit während vieler Jahre aus.

Während jener Zeit gelang es ihm, im vorarlbergischen Höchst neue Impulse im Kunstfahren und Radball zu wecken. Höchst ist heute eine Hallenradsport-Hochburg mit gegen 100 Sportlerinnen und Sportlern.

1967 begann eine glorreiche und höchst erfolgreiche Zeit im Veloclub Rheineck mit seinem Zögling Peter Eberhard. 1972, 1974, 1975, 1976, 1977 wurde Peter fünfmal Schweizer Meister im Kunstradfahren und konnte dreimal Bronze an Weltmeisterschaften erringen. Und auch seine Kollegin Silvia Brühwiler – nicht zu verwechseln mit seiner Frau Silvia – schaffte es im Laufe der Jahre bis zur Weltspitze. 1971 und 1974 wurde sie Schweizer Meisterin. Im Jahre 1979 schaffte sie es zu Bronze an der Weltmeisterschaft.

Eddy Brühwiler hat sich für seinen Rheinecker Veloclub im Laufe der vergangenen 65 Jahre unschätzbare Verdienste erworben. Er ist seit vielen Jahren Ehrenpräsident. Und noch immer interessiert er sich stark für das Geschehen im Club. Es vergeht kaum ein Trainingsabend, an dem er nicht anwesend ist und sogar tatkräftig assistiert. Und die Jugend mag ihn. Die Stadt Rheineck hat Eddy vor etlichen Jahren mit einem bronzenen Fisch auf der Rheinecker Fischmeile (Rheinecker «Walk of Fame») für sein Lebenswerk gewürdigt, eine grosse Ehre und ein verdienter Dank für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der Jugendsportförderung.

Der Veloclub Rheineck gratuliert Eddy zu seinem grossen Tag von ganzem Herzen und wünscht ihm und seiner Frau Sylvia an ihrem neuen Wohnort in St. Margrethen nur das Allerbeste für die Zukunft. (pd)

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