Duell der Partner

Ein Derbysieg und eine schmerzvolle Niederlage ist für Walzenhausens Faustballer das Resultat der 6. Runde in Elgg. Mit Widnau konnte der Trainingspartner klar bezwungen werden, danach folgte aber eine vermeidbare Niederlage gegen Elgg-Ettenhausen. Trotzdem spielt der Aufsteiger weiter vorne mit.

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Ein Derbysieg und eine schmerzvolle Niederlage ist für Walzenhausens Faustballer das Resultat der 6. Runde in Elgg. Mit Widnau konnte der Trainingspartner klar bezwungen werden, danach folgte aber eine vermeidbare Niederlage gegen Elgg-Ettenhausen. Trotzdem spielt der Aufsteiger weiter vorne mit.

Verdienter Derbysieger

Nach der Niederlage von Widnau im ersten Spiel gegen Elgg-Ettenhausen trafen die beiden Trainingspartner aufeinander. Walzenhausen musste in dieser Runde auf Noah Kellenberger und Stefan Fehle verzichten. Ausgerechnet die beiden Mittelmänner fielen aus und so waren die Appenzeller gezwungen Remo Pinchera in die Mitte zu stellen. Dies erwies sich als genialer Schachzug. Gleich im ersten Satz gewann Walzenhausen 11:8 und und dominierte auch den zweiten klar. Die Gegenwehr blieb aus und das nutzte Walzenhausen, das auf allen Positionen stark spielte, gnadenlos aus. Mit 11:6 und 11:7 gingen auch die Sätze zwei und drei klar an die Vorderländer und damit auch das Spiel. Walzenhausen konnte sich für die Vorrundenniederlage gegen Widnau revanchieren und überholte (für einen Tag) den Trainingspartner auch nach Verlustpunkten in der Tabelle.

Starker Start, stark nachgelassen

Walzenhausen nahm den Schwung aus dem Derby gleich in die nächste Partie mit und gewann den ersten Satz gegen Elgg-Ettenhausen 11:9. Im zweiten Satz liessen sie dem Gegner keine Chance und gewannen ihn locker 11:5. Nun schien es auch in diesem Spiel eine klare Angelegenheit zu werden, doch Elgg-Ettenhausen gab nicht auf. Bei Walzenhausen schlichen sich mehr und mehr Fehler ein und in den entscheidenden Momenten kamen drei Zuspiele zu weit. Diese Flüchtigkeitsfehler entschieden den dritten Satz und somit war alles wieder offen. Denn das Heimteam dominierte nun so, wie es Walzenhausen zu Beginn tat. Satz vier ging aus Sicht Walzenhausens klar verloren und somit musste wie in der Vorrunde der fünfte Satz entscheiden. Leider erholten sich die Appenzeller nicht mehr. Der Service brachte keine Punkte mehr und hinten konnten sie auch nichts mehr ausrichten. Die logische Folge war, dass dieses Spiel noch mit 2:3 verloren ging.

An der Nachholrunde des verschobenen 4. Spieltags in Diepoldsau zementierte Walzenhausen seine Ambitionen auf den Finalevent. Nach dem klaren 3:0-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Jona liegen die Vorderländer nun nach Verlustpunkten mit Widnau gleichauf. Gegen Gastgeber Diepoldsau war man zwar nicht chancenlos, es reichte allerdings nicht zu mehr als einem Satzgewinn. Der Tabellenzweite agierte auf allen Positionen einfach eine Spur stärker.

Auch wenn die Niederlage vom Samstag schmerzvoll war, holte sich der Aufsteiger am Wochenende je zwei wichtige Punkte, um am Finalevent dabei zu sein. Dieses Ziel wird in der Sommerpause und der Vorbereitung auf die entscheidenden Runden verfolgt. (pi, cd)