Dritter Sieg in Folge für Rebstein

Fussball Ohne wirklich zu überzeugen, gewinnt der FC Rebstein in Staad mit 3:0. Nach dem dritten Sieg in Serie ist Rebstein Zweiter. Staad schiesst weiterhin keine Tore – zum dritten Mal hintereinander kein einziges

Remo Zollinger
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0:0 gegen Rheineck, 0:0 gegen Goldach und jetzt ein 0:3 gegen Rebstein: Der in der letzten Saison noch so offensivstarke FC Staad scheint das Toreschiessen verlernt zu haben. Beim Spiel gegen Rebstein war die Sturmabteilung ein laues Lüftchen, hinterliess keinen bleibenden Eindruck. Einige Halbchancen hatten die Seebuben zwar, es war aber zu wenig, um Rebstein in Bedrängnis zu bringen.

Denn der FCR trat, gestärkt von zuletzt zwei Siegen, auf dem Bützel spielbestimmend auf. Im zentralen Mittelfeld erspielte sich die Giger-Elf rasch ein Übergewicht, aus dem sie dann auch Kapital schlagen konnte. Rebstein hat das Spiel verdient gewonnen, war auch individuell besser als sein Gegner.

Klainti Tsalekou schiesst die ersten beiden Tore

Rebsteins Mann des Spiels war Klainti Tsalekou. Der Grieche, im Sommer von Au-Berneck zu Rebstein gekommen, markierte die ersten beiden Tore. In der 35. Minute brach er mit dem 1:0 den Bann, als er eine Freistossflanke von Antonio Krijan am langen Pfosten per Kopf verwertete.

Neun Minuten später traf Tsalekou erneut, diesmal profitierte er von einer mustergültigen Vorarbeit von Anton Lleshi. Mit Rebsteins 2:0-Führung ging es in die Pause – auch, weil Tsalekou nochmals eine gute Chance hatte, diese aber nicht verwerten konnte.

Der quirlige Rebsteiner Stürmer entschied sein Privatduell mit Staads Goalie Nemanja Babic für sich. Ihm gelangen zwei Tore, weitere zwei verhinderte der Torhüter aber. Auf teils spektakuläre Art und Weise.

Aber nicht nur Tsalekou bereitete Babic Sorgen: Einmal parierte er gegen Krijan bravourös, zudem hatten die Rebsteiner Angreifer – namentlich Dierauer, Köppel und Nüesch – ihr Visier nicht immer perfekt eingestellt.

Florian Nüesch macht mit dem 3:0 den Sack zu

Einmal musste Babic aber doch noch hinter sich greifen: In der 77. Minute, als Florian Nüesch das Spiel mit seinem Tor zum 3:0 definitiv entschied. Er war Nutzniesser eines Missverständnisses in der Staader Abwehr.

Von Staad kam zu wenig. Die Seebuben fanden den Weg in die Gefahrenzone zwar hin und wieder, wussten dort aber nichts Entscheidendes mit dem Ball anzufangen. Den Staadern gelang es zwar, das Spiel streckenweise ausgeglichen zu gestalten, dies äusserte sich dann aber hauptsächlich darin, dass gar keine Mannschaft zu Chancen kam. Petrovic, Lovric und Bueno hatten Staads beste Möglichkeiten, ein Tor gelang ihnen aber nicht. Staad wartet seit 278 Minuten auf eines.

3. Liga, Gruppe 2

FC Staad – FC Rebstein 0:3 (0:2)

Bützel – 100 Zuschauer; SR: Schmid

Tore: 35. Tsalekou, 44. Tsalekou, 77. Nüesch.

Staad: Babic; Popadic, Bueno, Gonzalez, Meister; Merz, Rulani, Petrovic, Baklanovas, Lovric, Skenderovic. Eingewechselt: Sulejmani, Cano, Sanchez.

Rebstein: Kühn; Kamalanathan, Baumgartner, Haltiner, Niederl; Eugster, Köppel, Krijan, Dierauer; Lleshi, Tsalekou. Eingewechselt: Tomasic, Nüesch, Reho, Böhrer.

Gelbe Karten: 52. Petrovic (Foul).