Dreimal Hutter, dreimal Dietsche

RINGEN. Wie schon an den Meisterschaften der Freistilringer zeigten sich auch die Greco-Athleten der Ringerstaffel Kriessern an den Kadetten- und Juniorentitelkämpfen von ihrer besten Seite. Sie bildeten in Muri AG die erfolgreichste Mannschaft.

Merken
Drucken
Teilen
Die Kriessner sind zurzeit die stärksten Nachwuchsringer der Schweiz. (Bild: pd)

Die Kriessner sind zurzeit die stärksten Nachwuchsringer der Schweiz. (Bild: pd)

Hugo Dietsche, Sergey Sirenko und Afis Dzavadov führten die zehnköpfige Kriessner Delegation zu sieben Medaillen und drei vierten Rängen. Gold gab es für die Junioren Philipp Hutter, Damian Dietsche und Mirco Hutter sowie den Kadetten Jürg Hutter. Weiteres Edelmetall ging bei den Kadetten an Marc und Fabio Dietsche (beide Silber) sowie an den Junior Christoph Wittenwiler (Bronze).

Drei Doppelmeister

Drei Freistil-Meister dieses Jahres wollten es auch im Greco wissen, und es zeigte sich, dass sie auch in dieser Sparte eine Klasse für sich sind. Jürg Hutter verschaffte sich in der Klasse über 76 kg den notwendigen Respekt mit einem makellosen Auftritt und sicherte sich damit den Meistertitel.

Damian Dietsche, im Freistil eher unerwartet zu Meisterehren gekommen, trat diesmal als Mitfavorit auf den Titel in der Gewichtsklasse bis 84 kg an. Er gab sich in der Vorrunde denn auch keine Blösse und traf im Final auf André Annen, mit dem er nach der Niederlage an der diesjährigen Aktiven-SM noch eine Rechnung offen hatte. Diesmal präsentierte sich Dietsche von einer anderen Seite als noch vor einem Monat und sicherte sich eine weitere Goldmedaille.

Zurück auf die Siegesstrasse fand Philipp Hutter nach seinem nicht sehr erfolgreichen Abstecher ins lettische Riga. Auf der heimischen Matte hatten die Gegner in der Klasse bis 96 kg nichts zu melden und mussten mit Silber und Bronze zufrieden sein. Erfreulich, dass Hutter auf dem Weg zum Meistertitel diesmal Gegner entgegentraten.

Für den 74-Kilo-Mann Mirco Hutter waren die Meisterschaften der erste Auftritt nach einer längeren Verletzungspause, und er präsentierte sich schon in blendender Form. Trotz Trainingsrückstand knüpfte er da an, wo er im letzten Jahr in der NLA aufgehört hatte. Ohne Niederlage krönte er sein Comeback mit der Goldmedaille und seinem ersten Meistertitel bei den Junioren.

Knapp verpassten Marc und Fabio Dietsche den Titel bei den Kadetten bis 58 und 63 kg. Marc, Meister im Freistil, musste sich erst im Final von Stefan Weber aus Belp schlagen lassen und Fabio bestätigte seinen zweiten Platz im Freistil nun mit der Silbermedaille im Greco. Einzig Martin Grüter aus Hergiswil erwies sich wie schon im freien Stil letztlich als etwas stärker.

Bronze dank Wittenwiler

Dafür, dass der Medaillensatz komplett war, sorgte bis 60 kg bei den Junioren Christoph Wittenwiler. Er setzte sich knapp vor seinen Bruder Manuel, dem damit nur der undankbare vierte Platz blieb. Ebenfalls knapp am Podest vorbei schrammten bei den Kadetten bis 69 kg Tobias Betschart und bei den Junioren bis 66 kg David Hungerbühler. Beide zeigten aber einen guten Wettkampf, der sie sehr nahe ans Podest brachte. (dip)