Dreikönigskonzert

ALTSTÄTTEN. Der Altstätter Konzertzyklus startet heute seine Saison traditionsgemäss mit dem Dreikönigskonzert zum Gehr-Gedenken. Das Konzert findet um 20 Uhr in der evangelischen Kirche statt und aus logistischen Gründen nicht in der Kirche Hinterforst.

Drucken
Teilen

ALTSTÄTTEN. Der Altstätter Konzertzyklus startet heute seine Saison traditionsgemäss mit dem Dreikönigskonzert zum Gehr-Gedenken. Das Konzert findet um 20 Uhr in der evangelischen Kirche statt und aus logistischen Gründen nicht in der Kirche Hinterforst.

Gegeben wird das Konzert vom Amphora-Streichquartett mit Monica Tarcsay und Gyöngyi Ellensohn (Violinen), Karoline Kurzemann-Pilz (Viola) und Stefan Susana (Cello). Sie bieten mit dem «Streichquartett F-Dur op. 77/2» von Joseph Haydn und dem Klarinettenquintett A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart zwei Perlen der Kammermusik dar. In Letzterem übernimmt die heimische Musikerin Sandra Schmid den Klarinetten-Part. Dieses Haydn-Quartett ist dem Fürsten Lobkowitz, dem Förderer Beethovens und anderer Musiker, gewidmet. Kontrapunktik und Schwung verbinden sich im Musikstück zu stets überraschender Wirkung für das Publikum. Auch das Klarinettenquintett hat einen persönlichen Bezug. Mozart komponierte dieses im Jahre 1789 für den Klarinettisten Anton Paul Stadler, den er fünf Jahre zuvor im Burgtheater Wien mit Begeisterung hörte. Ebenso wie sein Schwesterwerk, das Klarinettenkonzert, schreibt Mozart sein Quintett in A-Dur. Bewusst wählt er die Tonart mit den drei Kreuzen, die Tonart der Freimaurer und seiner Freundschaft zu Stadler. Die subtile Melancholie seiner späten Werke durchzieht Mozarts Klarinettenquintett wie ein roter Faden. Mit den fünf Musikern als Meister ihres Fachs verspricht das Dreikönigskonzert ein besonderes Musikerlebnis. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd)