Drei Tore waren drei zu wenig

Rüthi schlägt den nicht überzeugenden Gast aus Rheineck ohne grosse Mühe mit 3:0 (1:0) Toren. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen müssen.

Mäx Hasler
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Bernhard Allgäuer war am Samstag nicht zu halten. (Bild: Mäx Hasler)

Bernhard Allgäuer war am Samstag nicht zu halten. (Bild: Mäx Hasler)

FUSSBALL. Rheinecks Co-Trainer Ernst Capol meinte in Triesenberg trotz der 0:4-Pleite des FC Rüthi, dass am Samstag auf dem Rheinblick ein hartes Stück Arbeit auf die Rheinecker warte. Er sollte recht behalten. Das heisst aber nur teilweise recht, denn die Einzigen, die arbeiteten, waren die Rüthner. Die Leistung der Rheinecker als Arbeit zu bezeichnen, wäre übertrieben, diese liessen sich nämlich richtiggehend vorführen.

Es dauerte aber neun Minuten und 35 Sekunden, bis Allgäuer mit seinem ersten Schuss andeutete, dass mit ihm zu rechnen ist. Es waren aber die Gäste, die in Führung hätten gehen können. Mixhdat Berisha scheiterte zuerst mit einem Kopfball an Blaser und fünf Minuten später mit seinem Hammerschuss am Lattenkreuz. Die Torumrandung vibrierte wohl noch in der Halbzeitpause. Rüthi, auf vier Positionen umgestellt: Sanseverino spielte für Lüchinger wieder in der Innenverteidigung, wo er besser aufgehoben ist als im Sturm; Hamburger gab für Kroni sein Saisondébut und Langenegger ersetzte Reis, der für Ibrahimi ins Mittelfeld vorrückte; Lüchinger, Hobel und Ibrahimi sassen vorerst auf der Bank.

Drei Versuche ein Tor

Zuerst versuchte es in der 22. wieder Allgäuer mit seinem zweiten Schuss aufs Tor. Eine Minute später vergab Saiti aus sieben Metern die Führung. In der gleichen Minute dann Allgäuers dritter Versuch, der aus 14 Metern mit einem Flachschuss in die linke untere Ecke das erste seiner drei Tore erzielte. Kurz darauf hätte er erhöhen können, doch Dietsche, mit einem tollen Reflex, hatte etwas dagegen. Serkan Artan, Rheinecks einziger Stürmer, hatte nach 27 Minuten mit einem Bogenball den möglichen Ausgleich auf dem Fuss – es sollte nicht sein. Ein 2:1 oder 3:1 hätte zur Halbzeit dem Spielverlauf eher entsprochen, als die knappe Rüthner Führung. Die zweite Hälfte war bis zur 69. geprägt von Wechseln und gelben Karten, bis Allgäuer mit einem Lattentreffer andeutete, dass sein Torhunger noch nicht gestillt ist.

Sieg nie in Gefahr

Eine Minute später hätte Saitis Zuspiel auf Allgäuer das 2:0 sein müssen. Dieses machte Rüthis Torgarant dann fünf Minuten später, und in der 79. setzte er seiner Leistung – nach einem Sala-Zuspiel – mit dem dritten Treffer die Krone auf. Rheineck hatte in der zweiten Halbzeit keine nennenswerte Torchance, Rüthis Sieg war nie in Gefahr. Im Gegenteil: Sala und der eingewechselte Bucciol hatten noch Möglichkeiten zur Resultaterhöhung.

3. LIGA, GRUPPE 2

Rüthi – Rheineck 3:0 (1:0)

Rheinblick, 100 Zuschauer, SR: Gorani.

Tore: 23., 75. und 79. Allgäuer, 1:0, 2:0, 3:0.

Rüthi: Blaser, Langenegger, Sanseverino, Ammann, Hamburger (71. Ibrahimi), Reis (54. Hobel), Hvisc; Sala, Zäch (76. Bucciol), Saiti, Allgäuer.

Rheineck: Dietsche, Sutter (35. Bingöl), Di Gregorio, Lichtenstern, Ibrahimi, Baumann, D Amico (50. Zinko), Macedo, Hausmann, Berisha (60. Kisters), Aktas,

Gelbe Karten: 36. Hvisc, 57. Langenegger, 63. Zinko, 88. Saiti.

Bemerkungen: Rüthi ohne Kobler, Kroni, Schnüriger, Nexhmedin, R., S. und M. Sonderegger, Buschor. Rheineck ohne Captain Chiarello.