Drei Rheno-Teams in Heerbrugg im Einsatz

Morgen Samstag bestreiten die Rheno-Volleyballer eine grosse Heimrunde in der Blattacker-Turnhalle. Ab 12 Uhr wird in Heerbrugg Volleyball gespielt.

Manfred Simon
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Volleyball. Dabei kommt es zu einem eigentlichen Steigerungslauf. Den Auftakt machen die 4.-Liga-Frauen, im Anschluss (um 14 Uhr) sind die 3.-Liga-Frauen im Einsatz und den Abschluss machen die 2.-Liga-Männer um 16 Uhr.

Rheno-Männer als Aussenseiter

Nichts zu verlieren hat das Zweitligateam Team von Rheno gegen den VBC Wittenbach. Die Gäste blicken auf eine ausgezeichnete erste Saisonhälfte zurück: Sie erreichten im Schweizer Cup den Achtelfinal und treffen dort am 19. Dezember auf das Nationalliga-A-Team Näfels.

In der 2. Liga belegt Wittenbach den zweiten Rang, vor einer Woche ging gegen Leader Amriswil das erste Spiel der Saison verloren. Dabei verfügen die St. Galler über ein Team mit diversen Spielern mit Nationalliga-Erfahrung.

Angesichts der Ausgangslage wäre für Rheno bereits ein Satzgewinn ein Erfolg. Da sich aber in den letzten Runden gezeigt hat, dass sich Rheno jeweils den Leistungen des Gegners anpasst – im negativen wie im positiven Sinn –

hoffen die Rheintaler natürlich auf ihre Chance – wer weiss, vielleicht liegt sogar eine Überraschung in Reichweite. Nach den beiden unglücklichen Niederlagen in den letzten Runde wäre ein Erfolgserlebnis mehr als willkommen.

Spitzenspiel der Frauen I

Ebenfalls als Aussenseiter geht das Drittligateam der Rheno-Frauen an den Start. Die Rheintalerinnen empfangen den ungeschlagenen Leader Appenzeller Bären. Gewinnen die Bärinnen, sind sie zumindest schon mal Wintermeister.

Gelingt es Rheno hingegen, dem Leader ein Bein zu stellen, wird die Meisterschaft an der Spitze wieder spannend; die Rheintalerinnen könnten dann bis auf zwei Punkte aufschliessen. Rheno konnte seine letzten drei Spiele in Serie gewinnen, muss sich aber noch um einiges steigern, will man die Chance gegen die bisher überzeugenden Appenzellerinnen nützen.

In der Liga angekommen

Nach einem schweren Saisonstart gelang es dem Damen II von Rheno, sich zu steigern. Die letzten beiden Spiele konnten gewonnen werden, zuletzt wurde Herisau sicher mit 3:0 geschlagen. Andwil dürfte aber ein schwerer Brocken werden. Die Andwilerinnen haben bereits acht Punkte auf dem Konto und liegen knapp hinter den Führungsduo. Rheno wird aber versuchen, den Schwung der letzten Spiele auszunützen.