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Drei Rheintaler bei Rent a Rentner

Seit 2009 können sich arbeitswillige Rentnerinnen und Rentner auf der Online-Vermittlungsplattform Rent a Rentner registrieren und ihre Arbeitskraft anbieten. Dabei ist auch Paul Ackermann aus Au.
Susi Miara
Paul Ackermann erledigt auf Wunsch verschiedene Arbeiten im Haus und Garten. (Bild: Susi Miara)

Paul Ackermann erledigt auf Wunsch verschiedene Arbeiten im Haus und Garten. (Bild: Susi Miara)

Rent a Rentner ist die grösste Schweizer Onlineplattform, auf der man Rentnerinnen und Rentner mieten kann. (Fast) egal für was: um Hunde auszuführen, eine Lampe zu montieren oder ein Bild aufzuhängen, als Gärtner, für die Steuererklärung oder um während der Ferien aufs Haus und die Haustiere aufzupassen.

Die Idee dazu hatte Peter Hiltebrand, der nach seiner Pensionierung nicht einfach zu Hause Däumchen drehen wollte. Auf der Suche nach der besten Möglichkeit, seine Arbeitswilligkeit öffentlich zu machen, entstand gemeinsam mit seiner Tochter Sarah und deren Partner Reto Dürrenberger die Idee einer Online-Arbeitsvermittlungsplattform. Sie gingen davon aus, dass es in der Schweiz zahlreiche Rentnerinnen und Rentner gibt, die ihre Erfahrungen und ihre Arbeitskraft weitergeben möchten.

Auf der Plattform können sich Rentner registrieren und ihre Dienste anbieten. Privatpersonen können auf die Profile zugreifen und die passende Person aussuchen, die die gewünschte Arbeit dann ausführt. Schweizweit bieten heute 1604 registrierte Mitglieder 304 verschiedene Tätigkeiten an.

Drei Rheintaler bieten ihre Dienste an

Einer der drei registrierten Rentner aus dem Rheintal ist Paul Ackermann aus Au. «Noch im Mai waren 60 registriert», sagt Reto Dürrenberger, Mitglied der Geschäftsleitung bei Rent a Rentner. Nachdem sich die Reklamationen gehäuft hätten, dass angeschriebene Mitglieder auf Anfragen nicht reagierten, habe das Portal alle Mitglieder, die 2018 nicht eingeloggt waren, deaktiviert. Diese hätten dann ein Schreiben erhalten, mit der Aufforderung, ihre Registrierung bei noch vorhandenem Interesse wieder aktiv zu schalten.

Keine Konkurrenz zu den Handwerkern

Paul Ackermann ist seit fünf Jahren dabei. «Mit der knappen AHV-Rente hoffte ich auf diese Art etwas dazuzuverdienen», sagt er. Auf die Plattform habe ihn seine Schwester aufmerksam gemacht. Sie wohnt in Zürich und ist ebenfalls bei Rent a Rentner registriert. Seit er dabei ist, habe er acht Anfragen erhalten, vier durfte er ausführen. «Die Anfragen kommen per E-Mail. Ich kann mich darauf mit meinen Preisvorstellungen bewerben, und falls es passt, bekomme ich den Auftrag», erklärt Ackermann das Vorgehen. Bis jetzt habe er in einer Wohnung Wände gestrichen, Garten- und Umbauarbeiten ausgeführt und während der Abwesenheit der Besitzerin auf eine Wohnung aufgepasst. Als Konkurrenz zu den Handwerkern sieht er sich nicht. «Die haben wenig Interesse an so kleinen Aufträgen», sagt er. Ein paar Anfragen mehr hätte er schon gern. Am liebsten möchte er Beratungen im Baubereich anbieten, denn Baubiologie ist ihm ein grosses Anliegen. «Vielleicht ist der Bedarf in ländlichen Gebieten nicht so gross», vermutet Paul Ackermann. «Bei uns wird noch die Nachbarschaftshilfe gepflegt.» Seine Nachbarin zum Beispiel sei 94 Jahre und wohne immer noch in ihrem Haus. Dies sei aber nur möglich, weil die Familie und die Nachbarn ihr zur Hand gehen.

Die App ist per sofort im Apple-Store für iPhones erhältlich Infos: www.rentarentner.ch

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