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Drei Rheintaler auf dem Marathon-Podest

Am 17. Montafon Arlberg Marathon zeigten Rheintaler Läufer starke Leistungen. Christoph Schefer feierte sogar den dritten Rang overall.
Andrea Kobler
Doris Lüchinger aus Diepoldsau auf dem Weg zu einem fantastischen Resultat und dem Sieg in ihrer Altersklasse am Montafon Arlberg Marathon. (Bild: pd)

Doris Lüchinger aus Diepoldsau auf dem Weg zu einem fantastischen Resultat und dem Sieg in ihrer Altersklasse am Montafon Arlberg Marathon. (Bild: pd)

Podestplätze über die Marathonklasse in den Altersklassen gingen an die beiden Mila-Rheintal-Läufer Doris Lüchinger und Zoltan Török.

Der 17. Montafon Arlberg Marathon verlief mit neuer Streckenführung erstmals in umgekehrte Richtung von St.Anton am Arlberg nach Silbertal im Montafon. Die einzigartige Strecke führte die 58 Frauen und knapp 220 Männer durch das Europaschutzgebiet Verwall in der Grenzregion zwischen Vorarlberg und Tirol. In 42,2 Kilometern wurden 1300 Höhenmeter bewältigt, mit der Überquerung des Winterjöchle auf 1935 m ü. M. und vorbei am Langsee erwartete die Läufer ein atemberaubendes Panorama.

i-Tüpfchen: Podest bei 
der Premiere

Der anspruchsvolle Trail for­derte die routinierten Flachläufer und Bergspezialisten gleichermassen. Die sehr heissen Temperaturen waren nicht optimal, aber die gute Organisation stellte an den entscheidenden Stellen genug Wasser bereit. Donnschtig-Hüpfer Christoph Schefer aus Lüchingen lief in 3:26 Stunden als bester Schweizer auf Rang drei. Für ihn war der Montafon Arlberg Marathon eine Premiere: «Aus Erzählungen wusste ich, dass er sehr schön sein musste, was sich eindrücklich bestätigte.»

Der Wettkampfverlauf verlief «überraschend gut», die Strecke war aber, was die Belastung der Muskeln betrifft, sehr anspruchsvoll, da viel abwärts gelaufen werden musste:

«Auf dem Podest zu stehen, war schliesslich das i-Tüpfchen.»

Schnelle Zeit über die 
Kategorie hinweg

Die Diepoldsauer Mila-Rheintal-Läuferin Doris Lüchinger lief bei den Frauen mit einer Zeit von knapp über fünf Stunden auf Rang 14 overall und feierte damit den Sieg in der Altersklasse W55: «Der Marathon war ein sehr schönes Erlebnis.» Nach zwei Teilnahmen in die gegengesetzte Richtung war der Lauf doch eine eigentliche Premiere: «Es ging oft abwärts, in den Höhen durch viel Wasser, Sumpf und Geröll. Schliesslich sammelte man ab der Almhütte Fellmännle in Richtung Wasserstubenalpe und Wildried innerhalb von fünf Kilometern noch rund 400 Höhenmeter bergauf. Das war nach bereits 30 gelaufenen Kilometern eine ziemliche Herausforderung.» Bei der dritten Teilnahme lief Doris Lüchinger zwar nicht die schnellste Zeit, aber feierte die beste Platzierung: «Dennoch freute ich mich sehr über meine Zeit. Zudem war es für mich schön und überraschend, dass ich ab W35 in jeder Altersklasse auf dem Podest gestanden wäre.»

Von den Donnschtig-Hüpfern liefen alle drei Startenden in die Top Ten der Kategorie M35. Christoph Schefer auf Rang zwei, Thomas Nauer, Marbach, auf Rang sechs (4:05 h/ 25. Rang overall) und Philippe Ei­chenberger, Altstätten, auf Rang neun (4:31 h/55. Rang over­all). Den zehnten Rang over­all feierte Zoltan Török von der Mila Rheintal in 3:39 Stunden, was für den Bernecker den dritten Rang in der Kategorie M40 bedeutete. Der Altstätter Roger «Rats» Coray lief, den LGT-Marathon von der Vorwoche in den Beinen, auf den 27. Rang M50 (5:20 h).

Pihamola-Läufer und Neo-
Rheintaler Lorenzo Clerici zeigte zudem einen sehr starken 33,5 km langenTrail Run. Er beendete diesen mit dem dritten Rang in der Kategorie M35 (2:58 h). Paolo Guglielmina, Widnau, belegte in derselben Altersklasse Rang elf (3:37). In der Kategorie M30 platzierte sich Manuel Dür aus Rebstein auf Rang vier (2:50 h), Stefan Gheorghe aus Altstätten wurde Fünfter (3:04). Siegfried Kuster, Altstätten, lief bei der M50 auf Rang 17 (4:04).

René Edelmann aus Berneck belegte beim 17-Kilometer-Pa­norama-Trail den zehnten Rang in der Kategorie M35 in 2:04 h. Stefan Barenbrügge aus Wolfhalden gewann die Kategorie M45 (1:42).

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