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Drei Neue, CVP verliert einen Sitz

Bei den Stadtratswahlen verliert die CVP einen Sitz. Nach dem ersten Wahlgang ist bereits alles klar. Die Kampfwahl in der Primarschulgemeinde gewinnt die CVP dafür; die SVP bleibt draussen.
Gert Bruderer

Obschon neun Kandidierende einen von sechs Stadtratssitzen anstrebten, sind diese sechs Sitze schon im ersten Wahlgang vergeben worden. Bei der CVP herrschen gemischte Gefühle: Einerseits hat der bisherige Stadtrat Andreas Broger das beste Resultat erreicht, andererseits verlor die CVP ihren zweiten Sitz. Broger bedauert den Verlust, obschon der neue Stadtrat seines Erachtens «gut durchmischt» sei. Er, der alle Gewählten persönlich kennt, sagt, Altstätten habe einen «fähigen Stadtrat». Zusammen mit Broger bilden die bisherigen Stadträte Reto Walser und Ruedi Dörig das Spitzentrio.

CVP-Neuling hatte viel Konkurrenz

Tatsächlich hatte die CVP einen schweren Stand. Der für die Partei kandidierende Patrik Haldner, dem nur 67 Stimmen fehlten, hatte besondere Konkurrenz: Nicht nur die Kandidatur des parteilosen Kinderheim-Chefs Daniel Schelling (mit besonderen Sympathien im sozialen CVP-Flügel) dürfte ihn Stimmen gekostet haben; auch die einer CVP-Familie entstammende Parteilose Beatrice Fischlin-Eichmüller hat Haldners Chancen vermutlich geschmälert. Dies um so mehr, als Fischlin mit einer Art Frauenbonus im Rennen war. Oder nüchtern ausgedrückt: Die nicht gewählte Beatrice Fischlin dürfte davon profitiert haben, dass sie als einzige Nicht-SP-Frau um einen Sitz kämpfte. Ausser den drei Bisherigen galt der neue SVP-Vertreter Hans Städler sozusagen als gesetzt. Eine Nichtwahl des Feuerwehrkommandanten wäre denn doch eine grosse Überraschung gewesen, zumal die SVP dann nicht mehr im Stadtrat vertreten gewesen wäre.

Selbst SP-Frau findet SVP-Vertretung gut

Selbst die nicht gewählte SP-Vertreterin Eva Graf Poznicek fände dies schlecht. Sie, die sich jahrelang stark für das Diogenes-Theater und ausserhalb von Altstätten für die Integration von Ausländern eingesetzt hat, findet die Einbindung der SVP richtig. Zugleich bedauert sie, dass nur noch Männer im Stadtrat sitzen. Die bisherige Stadträtin Margrit Mattle-Lindegger hört per Ende Jahr auf.

FDP-Amsler:«Sehr erfreulich»

Sozusagen die Altstätter Wahlsiegerin ist die FDP. Sie hat ihren zweiten Sitz mit Toni Loher souverän verteidigt, Loher ist der Neue mit dem besten Resultat. FDP-Präsident Peter Amsler spricht denn auch von einem «sehr erfreulichen Ergebnis». Amsler hält den Stadtrat für «klar bürgerlich» zusammengesetzt und geht davon aus, dass man dies spüren wird. Dank der Altstätter Primarschulratswahlen kann sich auch die CVP noch etwas freuen. Denn sie gewinnt den Kampf um den freien (vierten) Sitz. SVP-Ortsparteipräsident Thomas Eugster (der dem Oberstufenschulrat angehört und bestätigt wurde!) schaffte es nicht in den Primarschulrat. Er unterlag der CVP-Kandidatin Marianne Sonderegger, die bei einem absoluten Mehr von 624 gut 200 Stimmen mehr erzielte.

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