Drei Frauen, Ruhm und Ehr und eine Schliessung

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Kriessern Drei Frauen sollen hier an erster Stelle stehen. Mi­riam Kurmann, Brigitte Lüchinger und Christina Frei. Miriam Kurmann wurde im Januar Europameisterin der Raumausstatter (Innendekorateure). Brigitte Lüchinger wurde Anfang April als erste Frau zur Präsidentin des Arbeitgeberverbands Rheintal gewählt. Christina Frei ist vom Schweizer Radio und Fernsehen für die Auszeichnung «Heldin des Alltags» nominiert worden. Die Publikumswahl verpasste sie im März zwar knapp. Wir sind aber der Meinung: Verdient hätte die engagierte Leiterin der Sunsingers (eines Chors aus Sängerinnen und Sängern mit einer Behinderung) die Ehre allemal.

Ausserdem gab es dieses Jahr in Kriessern Neuigkeiten aus der Wirtschaft. Im März gab die Raiffeisenbank Kriessern ihre Eigenständigkeit auf. An der GV beschlossen die Genossenschafter, ihre Bank in die Raiffeisenbank Oberes Rheintal zu integrieren. Die Geschäftsstelle in Kriessern bleibt gleichwohl bestehen.

Der Menzi Muck ist legendär. Das erste Modell des Schreitbaggers wurde vor 50 Jahren gefertigt. Dies wurde Anfang Mai in Kriessern gefeiert, wo das Unternehmen heute seinen Sitz hat. Ebenfalls auf dem Schützenwiesen-Areal ist die swissQprint beheimatet. Sie gewinnt den Preis der Rheintaler Wirtschaft für das Jahr 2017. Überreicht wurde er bereits am 11. November.

Gegen Jahresende gab es in Kriessern noch Wirbel um den «Sternen». Wirt Urs Mattle schloss das Gasthaus vor Weihnachten, weil er des Streitens mit der Nachbarschaft überdrüssig war. Weder dass von dort zuletzt versöhnliche Signale kamen, noch ein kürzlich gegründetes Komitee, das ihn zum Weitermachen bewegen wollte, vermochte ihn umzustimmen. (mt)