Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Drei Daten für die Viehschau und keines stimmt

In Veranstaltungskalendern fanden sich noch diese Woche gleich drei unterschiedliche Termine für die Viehschau. Dabei findet sie dieses Jahr gar nicht statt.
Max Tinner
Duro und Puch statt Fanny und Resi: Der Schauplatz wird noch bis Freitag vom Militär als Parkplatz benötigt. Einen allen Bauern passenden Ersatztermin für die Viehschau fand man nicht. (Bild: Max Tinner)

Duro und Puch statt Fanny und Resi: Der Schauplatz wird noch bis Freitag vom Militär als Parkplatz benötigt. Einen allen Bauern passenden Ersatztermin für die Viehschau fand man nicht. (Bild: Max Tinner)

Die Oberrieter Viehschau ist eine der letzten, die es im Rheintal noch gibt. An die 400 Tiere sind hier jeweils zu sehen. Sie wird auch von vielen gerne besucht, die selbst keinen Bezug zur Landwirtschaft haben, die ihr aber wohlgesinnt sind.

Etwas verwirrend war dieses Jahr nun aber, dass noch anfangs dieser Woche gleich drei Termine herumgeisterten. Gemäss der Homepage des Schweizer Braunviehzuchtverbands sollte die Viehschau heute Mittwoch, 19. Oktober, stattfinden. Gleich zwei andere Termine fanden sich auf der Homepage der Gemeinde Oberriet. Dort wurde die Viehschau sowohl für kommenden Samstag, 22. Oktober, als auch für nächsten Mittwoch, 26. Oktober, angekündigt. Der Samstagtermin wurde gestern gelöscht, der Mittwochtermin auf Nachfrage danach ebenfalls. Denn tatsächlich findet die Viehschau dieses Jahr gar nicht statt.

Regulärer Termin ist der Mittwoch nach der Kilbi

In der Regel sei die Viehschau am Mittwoch nach der Oberrieter Kilbi, erklärt Gemeindepräsident Rolf Huber. Kilbi ist jeweils am ersten Oktoberwochenende. Regulärer Viehschautermin wäre damit der 5. Oktober gewesen.

Nun wird der Viehschauplatz aber bereits die vierte Woche von Militär, das in Oberriet einquartiert ist, für seinen Fahrzeugpark benötigt. Und aufs Militär verzichten wollte man nicht. Denn dieses bringt viel Geld ins Dorf. So wird die Politische Gemeinde fürs Zurverfügungstellen der Zivilschutzanlage und anderer Räume entschädigt, und das Gastgewerbe profitiert von der Unterbringung der Offiziere in den Hotels und von den Restaurantbesuchen der Truppe, wenn diese Ausgang hat. Ausserdem bezieht das Militär im Dorf Fleisch, Brot und anderes mehr. Rolf Huber schätzt den volkswirtschaftlichen Nutzen eines WK mit 200 Mann auf um die 70 000 Franken.

Die unterschiedlichen Viehschaudaten in den Veranstaltungskalendern seien auf früh im Jahr anvisierte Ersatztermine zurückzuführen, die eingetragen, aber nicht mehr gelöscht wurden, erklärt Rolf Huber. Einzige mögliche Option sei zuletzt tatsächlich noch der kommende Samstag gewesen. Einige Bauern, die sonst jeweils an der Viehschau teilnahmen, hätten es sich an diesem Tag aber nicht einrichten können. Weil sich auch sonst kein passendes Datum mehr fand, habe man beschlossen, dieses Jahr mit der Viehschau auszusetzen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.