Dorffest diesmal ohne Unwetter

KOBELWALD. Das prachtvolle Wetter prägte während zweier Tage das Dorffest in Kobelwald. Fröhliche Stimmung herrschte bei der von verschiedenen Dorfvereinen organisierten «Alpengaudi».

Rösli Zeller
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Die Zeit läuft. Wie viele Sekunden bleiben mir noch? Das Handmelken ist eine Herausforderung für Landwirte wie für Laien. Und der Nachwuchs schläft auch nicht. (Bilder: Rösli Zeller)

Die Zeit läuft. Wie viele Sekunden bleiben mir noch? Das Handmelken ist eine Herausforderung für Landwirte wie für Laien. Und der Nachwuchs schläft auch nicht. (Bilder: Rösli Zeller)

Traditionsgemäss organisieren verschiedene Dorfvereine das Kobelwälder Dorffest. Prägte vor vier Jahren ein starkes Unwetter mit Überschwemmungen das Fest, so hatte der Skiclub als Organisator dieses Jahr mehr Wetterglück. Am Samstagabend und am Sonntag kam das Volk in Scharen und genoss die fröhliche Stimmung mitten im Dorf. Für viele war es der letzte Ferientag, der zusammen mit Bekannten gefeiert wurde. «Der Charakter des Dorffests ist, alte Bekannte wieder einmal zu treffen. Es ist auch ein Fest für Heimweh-Kobelwälder», sagt der Präsident des Skiclubs, Jürg Hengartner.

Gottesdienst, Musik und Spiele

Am Samstagabend spielten Die Muntermacher im Festzelt auf. Unterhaltung wurde aber auch in der «Gade»-Bar geboten. Am Sonntagvormittag fand der Festauftakt mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche statt. Die Holzburabueba umrahmten die kirchliche Feier mit gepflegtem Gesang und Jodel-Einlagen. Vikar Waldemar Piatkowski leitete den sehr gut besuchten Gottesdienst, den Pastoralassistentin Gabi Ceric mitgestaltete.

Melk-Wettbewerb

Anschliessend spielte das Trio Vontobel-Mock nicht nur zum Frühschoppen, sondern auch zum Mittagessen und zur nachmittäglichen Unterhaltung im Festzelt auf.

Leiterinnen des Blaurings boten einen Kinderhütedienst an. Auch da gab es bei verschiedenen Spielen viel Spass.

Auf grosses Echo stiess das Kuhmelken mit der Swiss-Milk-Kuh. Sie wurde von Swiss-Milk dem Skiclub unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Während einer Minute konnte die mit Wasser gefüllte Kuh unter Aufsicht gemolken werden. Auf das Gramm genau wurde die gemolkene Menge gewogen.

Selbst erfahrene Landwirte brachten es nicht viel mehr als auf eineinhalb Kilogramm. Sie stellten fest, dass es sehr schwierig ist, eine grosse Menge zusammenzubringen. Das Kuhmelken fand in den Kategorien Jugendliche bis 18 Jahre, Damen und Herren statt. Pro Kategorie gab es drei Preise, ein Kuhbild, Käse und Fleischkörbchen, zu gewinnen. Die jugendlichen Gewinner wurden mit Gutscheinen der Gelateria, Altstätten, beschenkt.

Am Dorffest treffen sich alte Bekannte in fröhlicher Runde. (Bild: unknown)

Am Dorffest treffen sich alte Bekannte in fröhlicher Runde. (Bild: unknown)