Doppelsieg für FSG Montlingen

Zeno Tschümperlin, 162, und Hans Schegg, 158, von der FSG Montlingen, und Elsbeth Mattle, 157, vom FSV Oberriet, belegen das Podest beim Kristallhöhle-Schiessen.

Mäx Hasler
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Die Besten beim Kristallhöhle-Schiessen: (v. l.) Zeno Tschümperlin, Hans Schegg, Elsbeth Mattle und Marianne Hutter. (Bild: Mäx Hasler)

Die Besten beim Kristallhöhle-Schiessen: (v. l.) Zeno Tschümperlin, Hans Schegg, Elsbeth Mattle und Marianne Hutter. (Bild: Mäx Hasler)

SCHIESSEN. Trotz rückläufiger Beteiligung an Schiessanlässen durfte der Organisator des Kristallhöhle-Schiessens, der MSV Kobelwald, am Samstag in der Gemeinschaftsanlage Oberriet rund 70 Schützenkameraden begrüssen.

Dieses zehnte Schiessen war in dreifacher Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen weil es überhaupt durchgeführt wurde, denn im Verein gab es Stimmen, die dieses Standschiessen sterben lassen wollten. Zum Zweiten war es ein kleines Jubiläum, und zum Dritten fehlte eine wichtige Person. Präsident Max Gächter, der neben dem Schiessstand wohnt – Kollegen spötteln manchmal sogar, er wohne im Stand –, war nämlich abwesend und liess sich von seinem Vize, Peter Heeb, vertreten. Dieser freute sich aber genauso sehr über die gute Beteiligung und die ebensolchen Resultate wie sein «Chef».

Gemischtes Podest

Das beste Resultat durfte sich Zeno Tschümperlin gutschreiben lassen. Der Montlinger Senior-Veteran gewann mit 162 Punkten, weil er sich im fünften Schuss, der wieder als 100er-Wertung gewertet wurde, 97 Punkte gutschreiben lassen durfte, gegenüber seinem etwas jüngeren Klubkollegen Hans Schegg, der es mit 92 Zählern «nur» auf 158 Punkte brachte.

Das Duell der besten Frauen, die beide 157 Punkte schossen, entschied Elsbeth Mattle gegen Marianne Hutter mit dem besseren Tiefschuss (94 zu 92) zu ihren Gunsten. Bester Jungschütze mit 128 Punkten war der 15-jährige Tobias Kobler aus Kobelwald, und Nico Gächter aus Oberriet war mit 110 Punkten bester Junior. Beide schossen im fünften Schuss übrigens 84 Punkte. Der beste fünfte Schuss gelang Patrick Stieger, der als Fünfter den beiden punktgleichen Frauen aber den Vortritt lassen musste, weil er den schlechteren Tiefschuss hatte.

Porsche gegen Käfer

Beim gemeinsamem Schübling-Schmaus nach dem Absenden gab es unter einigen gestandenen Schützen wieder heftige Diskussionen, weil mit Standardgewehren geschossen wurde. Einige kommen sich in den Schiessen, in denen nicht in getrennten Kategorien geschossen wird, massiv benachteiligt vor. Für den elftklassierten Rolf Zellweger ist das etwa so, wie wenn man in einem Rennen mit einem VW Käfer gegen einen Porsche antreten müsste. Angesichts der erfreulichen Beteiligung am Schiessen soll es nun doch eine elfte Auflage geben, versprach Vizepräsident Peter Heeb beim Absenden. Ob mit zwei Kategorien steht allerdings in den Sternen. Weil jeder die gleiche Belohnung bekomme, lohne sich eine Trennung fast nicht. Das stimmt zwar nicht ganz, denn unter allen Schützen wurden vier Naturalpreise verlost.

Ranglistenauszug: 1. Zeno Tschümperlin, Montlingen, 162; 2. Hans Schegg, Montlingen, 158; 3. Elsbeth Mattle, Oberriet, 157; 4. Marianne Hutter, Kobelwald, 157; 5. Patrick Stieger, Kobelwald, 157; 6. Hans Graf, Montlingen, 153; 7. Remo Baumgartner, Eichenwies, 153; 8. Paul Mattle, Eichenwies, 150; 9. Guido Lüchinger, Montlingen, 150; 10. Ernst Beuggert, Montlingen, 150; 11. Rolf Zellweger, Altstätten, 149; 12. René Mattle, Kobelwald, 149; 13. Alexander Thielert, Kobelwald, 149; 14. Bruno Bischof, Staad, 149; 15. Hanspeter Rohner, Oberriet, 148.