Donnschtig-Hüpfer auf Podest

Laufsport Heinz Bodenmann von den Donnschtig-Hüpfern gelang am Frauenfelder Waffenlauf mit dem zweiten Rang hinter Raphael Josef aus Winterthur sein bestes Saisonresultat. Die Zeit überraschte selbst den Läufer.

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Heinz Bodenmann. (Bild: Daniel Vonwiler / AlphaPhoto)

Heinz Bodenmann. (Bild: Daniel Vonwiler / AlphaPhoto)

Laufsport Heinz Bodenmann von den Donnschtig-Hüpfern gelang am Frauenfelder Waffenlauf mit dem zweiten Rang hinter Raphael Josef aus Winterthur sein bestes Saisonresultat. Die Zeit überraschte selbst den Läufer.

100 Jahre nach dem ersten Waffenlauf ist dieser Wettkampf, den es nur in der Schweiz gibt, noch etwas ganz Besonderes. Auch für Heinz Bodenmann. Vier Jahre nach seiner Waffenlauf-Premiere war er erneut in Frauenfeld am Start und lief den 42 Kilometer langen Militärwettmarsch 20 Minuten schneller als 2012 und kam als Zweiter von rund 200 Läufern ins Ziel.

Bedingungen beim Waffenlauf sind das Tragen des Original-Tarnanzuges des Schweizer Militärs sowie einer Packung von mindestens 6,2 Kilogramm. «Diese belastet den Körper sehr», erzählt Bodenmann, der das Rennen sehr schnell anging. Der Vorsprung der führenden Dreiergruppe betrug bereits nach fünf Kilometern drei Minuten. «Sind wir das Rennen zu schnell angegangen?», fragte sich der Donnschtig-Hüpfer. Im Marathon läuft man gerne in Gruppen. «Beim Waffenlauf eher für sich selber», erzählt er. Dabei waren auch rund 400 Höhenmeter zu bewältigen. «Ich hatte Glück und nie ein richtiges Tief. Das Rennen war relativ perfekt.» Dies zeigt dann auch die Zeit von 2:56,48,8– eine sehr starke Leistung, bedenkt man, dass man bei einem Waffenlauf rund eine halbe Stunde länger unterwegs ist als bei einem herkömmlichen Marathon.

Beim Frauenfelder Marathon – ohne Packung – gewann Norbert Amann von den Mila Rheintal die Kategorie M60. (ak)