Diplome für die ersten Obergärtner

REGION. Das Weiterbildungszentrum Rorschach (WZR) zeichnete die ersten Absolventen des neuen Lehrgangs für Obergärtner mit einem Diplom aus. 24 Absolventen der Sparten Grünflächen-Spezialisten und Poliere wurden geehrt.

Rudolf Käser
Drucken
Teilen
WZR-Leiter Michael Meier überreichte die Diplome. (Bild: Rudolf Käser)

WZR-Leiter Michael Meier überreichte die Diplome. (Bild: Rudolf Käser)

Vor zwei Jahren startete das WZR mit dem Lehrgang Obergärtner für Landschaftsgärtner und Poliere. 24 Absolventen der Sparten Grünflächen-Spezialisten und Poliere wurden am Freitag diplomiert. Als Abschluss wartet auf die Prüflinge am 28. Februar und am 1. März in Koppigen (BE) die eidgenössische Berufsprüfung.

Als das WZR vor zwei Jahren den neuen Lehrgang an einem Informationsanlass vorstellte, lautete die Zielsetzung, dass sich sieben bis zehn Teilnehmer einschreiben müssten. Neben den ersten 24 erfolgreichen Absolventen laufe seit einem Jahr bereits der zweite Lehrgang und im August 2011 werde zum dritten Kurs gestartet, freut sich WZR-Gesamtleiter Michael Meier.

Laut Lehrgangsleiter Christoph Kohler sind die drei Semester erfreulich verlaufen. Die Teilnehmer hätten die Nähe des Ausbildungsortes zu ihren Wohnorten geschätzt. «Bisher mussten sie nach Wetzikon oder Winterthur fahren. Wir decken mit dem Lehrgang in Rorschach ein Bedürfnis ab, denn wir haben Teilnehmer aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, beider Appenzell, Graubünden und sogar aus Deutschland», sagt Meier. Bei aller Freude über die erfolgreichen ersten drei Semester mahnte Kohler, dass die Kandidaten im Hinblick auf die eidgenössische Fachprüfung nochmals kräftig «Gas geben» müssten. Und der Präsident der Ostschweizer Sektion «Jardin Suisse», Guido Bischofsberger, wies darauf hin, dass diesem Lehrgang mit der Eidgenössischen Fachprüfung die Krone aufgesetzt werden könne.

Bischofsberger appellierte an alle, nach der Eidgenössischen Fachprüfung Verantwortung zu übernehmen und sich in der Berufsausübung stark für die fachliche Qualität einzusetzen. Der Thaler Absolvent Stefan Tobler bezeichnete die drei Semester als sehr spannend. «Es war eine abwechslungsreiche Zeit. Mir gefiel, dass in den Kursen viele verschiedene Referenten mitwirkten», sagt er. Die vergangenen drei Semester seien aber auch eine anstrengende Zeit gewesen. «Wir hatten jeweils am Freitag und Samstagmorgen Kurse in Rorschach», erklärt der beim Gartenbauamt der Stadt St. Gallen tätige Thaler.

Zwei Teilnehmer aus der Region erreichten einen Notendurchschnitt über 5,0: Jan Terraroli (Wolfhalden) und Stefan Tobler (Thal).

Aktuelle Nachrichten