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Dietsche mit EM-Rang acht

Nach Steven Graf an der EM der Aktiven schaffte nun auch Damian Dietsche an der U23-EM im bulgarischen Russe den Sprung unter die Top Ten.
Patrick Dietsche

RINGEN. Die Vorbereitung mit seinem Trainer Sergiy Sirenko hat sich ausgezahlt, denn der Kriessner hatte sich für seine letzte Teilnahme an den U23-Titelkämpfen viel vorgenommen. Er wollte erstmals unter die besten Zehn Europas vorstossen und sich so den notwendigen Schwung für die nächsten grossen Aufgaben holen. Die Auslosung bei der Abwaage war gleich vielversprechend. Im ersten Kampf gegen den Israeli Reuven Zimkind nutzte Dietsche, nach verhaltenem Start und einem 0:0 zur Pause, die erste angeordnete Bodenlage zu einer 4:0-Führung.

Kampf geschickt kontrolliert

Danach kontrollierte er den Kampf geschickt und verleitete so seinen Gegner zu einer unüberlegten Aktion, die dem Kriessner weitere vier Punkte und damit den Sieg mit technischer Überlegenheit einbrachten. Im Viertelfinal wartete dann der Schwede Alexandros-Michail Kessidis auf den Rheintaler. Dietsche verschlief den Start gegen den äusserst aktiven Nordländer komplett – und eh er sichs versah, war der Kampf mit 0:10 verloren. Kessidis zeigte auch im Halbfinal nochmals, dass mit ihm zu rechnen ist und zog mit einem weiteren Überlegenheitssieg ins Finale ein.

Trotz Rang acht enttäuscht

Dies eröffnete Dietsche die Chance, mit einem Sieg gegen den Bulgaren Rosian Dermanski ins kleine Finale um die Bronzemedaille vorzustossen. Der Kampf gegen den Osteuropäer war eine zähe Angelegenheit, und keiner der beiden Kontrahenten konnte zu einem zählbaren Schwung ansetzen. Dermanski nutzte aber seine leichten körperlichen Vorteile, um den Kampf aktiver zu gestalten und schaffte damit mit zwei Passivitätspunkten ein kleines Polster. Kurz vor Ablauf der Kampfzeit versuchte Dietsche mit dem «Mut der Verzweiflung», den Rückstand doch noch wettzumachen und brachte so den Bulgaren in die kritische Zone am Mattenrand. Doch statt zu einem Punkt zu kommen, schaffte es sein Gegner mit einem halbherzigen Konter, weitere zwei Punkte zu erzielen und so für die Entscheidung zu sorgen. Nationaltrainer Andriy Maltsev versuchte zwar, mit einer Challenge (Videobeweis) seinem Schützling doch noch zum Sieg zu verhelfen, doch das Kampfgericht entschied zugunsten von Dermanski. Obwohl Dietsche in der Endabrechnung sein Ziel mit Rang acht erreichte, überwog am Ende die Enttäuschung über die verpasste Chance.

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