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DIEPOLDSAU: Schüler sammeln für Menschen in Not

Die Klasse 6b vom Schulhaus Kirchenfeld sammelt morgen Freitag von 8 bis 12 Uhr vor der Raiffeisenbank Geld für das Projekt «Ostschweizer helfen Ostschweizern».
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit dem Thema Armut auseinander. (Bild: Benjamin Schmid)

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit dem Thema Armut auseinander. (Bild: Benjamin Schmid)

Bereits in den letzten beiden Jahren wichtelten die Schülerinnen und Schüler von Kerstin Röthlisberger und Sina Knaus im Klassenverband. Auch in diesem Jahr wollten sich die Kinder gegen­seitig beschenken. Doch dieses Mal kam alles anders. Die Lehrerinnen erklärten den Schülern, dass es Menschen gibt, die mit wenig Geld auskommen müssen und kaum genug für Geschenke haben. Während der Auseinandersetzung mit der Armut entstand in der Klasse der Gedanke, nicht sich selbst zu beschenken, sondern anderen eine Freude zu bereiten. In einer Abstimmung entschieden sich die Kinder, Geld zu sammeln und damit das Projekt Ostschweizer helfen Ostschweizern (OHO) zu unterstützen. «Es macht mich traurig», sagt Lisa-Marie Jäger, «wenn ich sehe, dass andere Kinder sich nichts leisten können.»

Mit Kleinigkeiten Grosses bewirken

Den Lehrpersonen war es wichtig, dass die Schüler ein Gespür entwickeln, wieso Spenden sinnvoll sind. Anhand von Berichten über Einzelschicksale aus dem Projekt OHO wurde den Kindern aufgezeigt, wie mit geringem Einsatz grosse Veränderungen bewirkt werden können. Mit diesem Wissen stieg auch die Begeisterung für die Sammelaktion. «Wir wollen Menschen vor Ort unterstützen», sagt Lucien Pasche. Auch wenn es weltweit viel Leid und Not gebe, so helfe eine Spende vor Ort entschieden mehr. Um möglichst viele Spender anzusprechen, backen die Schüler im Vorfeld der Aktion Guetzli und Kuchen und wärmen potenzielle Spenderinnen und Spender mit Punsch. Zusätzlich bieten die Kinder ihre selbst gemachten Weihnachtskarten an. «Ich hoffe, dass wir viel verkaufen», sagt Celal Iley und fügt an: «Schliesslich möchten wir möglichst vielen Menschen helfen.»

Im Gespräch mit den Schülern kam heraus, dass sie sich auf die Sammelaktion freuen. Einerseits, um andere Menschen zu unterstützen, andererseits aber auch, weil es sich gut und richtig anfühlt, wenn man etwas Gutes tun kann.

Benjamin Schmid

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