Diepoldsau-Schmitter gerät unter Druck

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Fussball In den Regionalligen sind noch vier, in der 2. Liga interregional noch fünf Runden zu spielen.

In der 2. Liga ist alles klar: Montlingen, Altstätten, Widnau und Au-Berneck spielen auch kommende Saison in der höchsten Regionalliga.

Spannend ist die Ausgangs­lage aber in der 3. Liga. Im Abstiegskampf scheint Staad, gerade nach dem desaströsen 0:9 gegen Teufen, gesetzt zu sein. Nur noch geringfügig gefährdet sind Widnau II (8 Punkte vor Staad) und Rheineck (6 Punkte vor Staad). Letztgenannte können sich morgen Mittwoch (20.15 Uhr) im Nachtragsspiel bei Wittenbach retten. Verlieren die Rheinecker dieses Spiel jedoch, kommt Wittenbach als aktuell zweiter Abstiegskandidat wieder auf vier Punkte heran. Und Wittenbach hat noch ein Nachtragsspiel (gegen Rebstein) zu bestreiten. Dennoch: Aktuell ist es sehr wahrscheinlich, dass Staad und Wittenbach den Gang in die 4. Liga antreten müssen.

Noch nichts entschieden ist im Aufstiegsrennen: Diepoldsau hat nach vier Unentschieden in Serie nur noch zwei Verlustpunkte Vorsprung auf Rebstein, und von hinten pirscht sich das schwach in die Rückrunde gestartete Rüthi wieder heran (fünf Punkte zurück). Die Rüthner spielen in der letzten Runde in Diepoldsau. Holen sie bis dann je drei Punkte auf die Rheininsler sowie Rebstein auf, haben sie bis zum letzten Spiel die Chance auf die Promotion.

Der FC St. Margrethen muss in der 2. Liga inter in fünf Spielen gegenüber Schaffhausen II sieben Punkte gutmachen. Dabei spielen sie in dieser Reihenfolge noch gegen Leader Kosova ZH, Chur (6.), Rüti (8.), Uzwil (9.) und Wil II (7.). Trotz des Sieges gegen Uster und der Abgabe der roten Laterne bleibt der Ligaerhalt also unwahrscheinlich. (ys)

Restprogramm der 3.-Liga-Aufstiegskandidaten

Diepoldsau (34 Punkte): Appenzell (away), Teufen (home), Staad (a), Rüthi (h).

Rebstein (29 Punkte): Widnau II (home), Wittenbach (away), Rheineck (a), Goldach (h), Schaan (a).

Rüthi (29 Punkte): Teufen (a), Staad (h), Schaan (h), Diepoldsau (a).