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DIEPOLDSAU: Reise durch die Musikgeschichte

Am Samstag lud der Musikverein zur Shownight ein. Mit dem Konzert entführten die Musikantinnen und Musikanten das Publikum quer durch die Musikgeschichte.
Patrick Dombrowski
Daniel Ritter hatte sein Debüt als leitender Dirigent für die Shownight. (Bild: Patrick Dombrowski)

Daniel Ritter hatte sein Debüt als leitender Dirigent für die Shownight. (Bild: Patrick Dombrowski)

Patrick Dombrowski

In gewisser Weise erlebte das Format der Shownight eine Premiere. Denn das Programm wurde erstmalig vom Dirigenten Daniel Ritter geleitet. Er und die Organisatoren haben sich dieses Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto «Zeitwerk»versammelten sie eine ganze Palette an Musikstücken, die vom traditionellen Folk über epische Filmmusik bis hin zu modernem Pop reichte. «Beim Motto handelt es sich um ein Kunstwort aus ‹Zeit›, das für die verschiedenen musikalischen Epochen steht, und ‹Werk›, das die Meilensteine der Musikgeschichte symbolisiert. Ausserdem nimmt das Motto Bezug auf die Vielfältigkeit der Musik», sagte Reto Züst vom Musikverein.

Filmische Momente bei den Nachwuchskünstlern

Mit den Beginnern, den Youngsters und der Jugendmusik traten gleich drei Jungformationen am Konzert auf. In ihrem Programm nahm die Filmmusik einen breiten Raum ein. Den Anfang machte die Youngsters- und Beginner Formation mit einem der bekanntesten Werke des zeitgenössischen Filmkomponisten Hans Zimmer. Zu den schwungvollen Schlagfiguren von Dirigentin Katja Weber spielten sie die Melodien aus «Pirates of the Caribbean».

Mit ihrer Interpretation stellten sie gekonnt eine funktionale und inhaltliche Verbindung zwischen Bild und Musik her. Ebenso projizierten sie die Gefühlsebene aus dem Film rhythmisch und mit epischen Klängen auf das Publikum. Filmisch ging es auch weiter mit der Jugendmusik. Sie brachten die Höhepunkte des Soundtracks «Guardians of the Galaxy» auf die Bühne.

Mit «Brass Machine» von Mark Taylor hatte sich der Musikverein Diepoldsau-Schmitter für eine kraftvolle Eröffnung entschieden. Das Stück stellt hohe Ansprüche an das vierstimmige Trompeten-Register.

Diesen Ansprüchen wurde der Musikverein aber routiniert gerecht und das Publikum be­stätigte es ihnen mit kräftigem Beifall. Ein Höhepunkt des Abends folgte dann mit dem Broadway-Klassiker «Rhapsody in Blue» von George Gershwin. Damit versetzten die Musikanten die Zuhörer in das New York der 20er-Jahre. Das Original gilt als markanter Meilenstein der Musikgeschichte, weil es ein Versuch ist, Jazz und konzertante Sinfo­-nik zu verbinden. Die Solisten Markus Stillhard (Klarinette) und Elisabeth Ströhle (Klavier) fokussierten bei ihrem Spiel diesen Aspekt und interpretierten da­- bei eine Synthese zwischen Kunst- und Jazzmusik. Im Anschluss erzeugte der Musikverein durch afro-kubanische Rhythmen aus «Danzas Cubanas» heitere Stimmung bei den Zuhörern. Alpenländische Volksmusik rundete die diesjährige Shownight ab.

Weitere Bilder finden sich auf rheintaler.ch unter Bilder­strecken.

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