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DIEPOLDSAU: Löschwasser heranholen

Ausrüstung einzukaufen ist wichtig, damit die Feuerwehr im Ernstfall handeln kann. Die Handhabung zu erlernen ebenso. Wie dies abläuft, war Inhalt einer Übung.
Monika von der Linden
Blindtext Blindtext Blind Blind Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blind (Bild: Monika von der Linden)

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Monika von der Linden

Die Feuerwehr trainiert den Ablauf bei Einsätzen und die richtige Bedienung der Geräte das ganze Jahr über. Wie eine routinemässige Übung abläuft und wie Inhalte vermittelt werden, demonstrierten am Freitagabend die drei Kompanien der Feuerwehr Mittelrheintal (Diepoldsau, Widnau, Balgach) vor Zuschauern und Behördenvertretern. «Bei einer Brandübung müssen unsere Gäste sicherheitshalber von draussen zuschauen», sagte Kommandant Marco Köppel. «Heute sind sie hautnah dabei und sehen genau, welche Handgriffe gemacht werden.»

An einem der drei Posten rund um ein altes Fabrikgebäude an der Rheinstrasse sollte die Diepoldsauer Kompanie Löschwasser bereitstellen, denn ausserhalb des Dorfzentrums gibt es nicht genug Hydranten. Also pumpten sie es aus dem 980 Meter entfernten Alten Rhein heran. Damit das Wasser am Einsatzort zwischengelagert werden kann, hat die Kompanie seit Kurzem ein Ausgleichbecken mit 1500 Litern Fassungsvermögen.

Wie ein Planschbecken legten es die Feuerwehler aus, schlossen den Zuleitungsschlauch an und verständigten sich per Funk mit ihren Kameraden am Alten Rhein. In wenigen Momenten lief das Becken voll. Zwei Motorspritzen wurden fortan kontinuierlich mit Löschwasser versorgt.

Das Wasser wurde sodann in eine Mulde weitergeleitet. Sie simulierte einen von Hochwasser überfluteten Keller. Nun kam die Schmutzwasserpumpe zum Einsatz. Das ebenfalls neue Gerät ist auf einem Anhänger installiert, damit das Transportfahrzeug im Ernstfall auch an anderen Orten einsatzbereit ist.

Am Balgacher Posten bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen Einblick in die Methodik einer Lektion. Drei Kleingruppen sollten im Wettstreit Geräte aus dem Rüstwagen hervorholen, die zu einem vorgegebenen Buchstaben passten. Der Ehrgeiz, gewinnen zu wollen, unterstützte ihre Merkfähigkeit. Denn wird Wissen mit Emotionen verbunden, bleibt es besser im Gedächtnis haften.

Den Einsatzleiter erkennt man stets an der entsprechenden Beschriftung seines Gilets. Ebenfalls sind zum Beispiel der Rettungschef, der Frontmann, die ärztliche Betreuung und die Sanität derartig gekennzeichnet. So erkennt jeder Feuerwehrler auf den ersten Blick und zweifelsfrei, wer welche Aufgabe zu erfüllen hat und über die entsprechende Kompetenz verfügt.

Die Kompanie Widnau zeigte am Beispiel einer Fahrzeugrettung, wie ein Verletzter zuerst geborgen, dann gerettet und schliesslich versorgt wurde. Den zuschauenden Behördenvertretern wurde mittels der Gilet- beschriftung veranschaulicht, dass jeder Handgriff von einer vorher festgelegten Person erledigt wurde.

Das Resümee des Kommandanten war positiv. «Alle Kompanien sind sehr gut vorbereitet gewesen und haben den Übungsalltag gut veranschaulicht», sagte Marco Köppel. Die Schulungsübung habe gezeigt, dass Routine und Wissen der Feuerwehrler wie das Material stets aktualisiert werden müssten.

Weitere Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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