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DIEPOLDSAU: Kaum Fragen zum Werkhof

Am Montag informierte die Gemeinde die Bevölkerung über den geplanten Umbau und die Verlegung des Werkhofs. Am vierten März wird darüber abgestimmt.
Benjamin Schmid

Benjamin Schmid

Im September 2016 hat die politische Gemeinde Diepoldsau das Grundstück an der Hohenemserstrasse 74 für 1’970’000 Franken erworben. Weil es damals noch kein konkretes Projekt gab, wurde der Erwerb nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist dem Finanzvermögen zugeschrieben. In der Zwischenzeit plant der Gemeinderat, diese Räumlichkeiten zu sanieren und den Bedürfnissen des Unterhaltsdienstes anzupassen. Nach Fertigstellung der Sanierungs- und Umbauarbeiten, Ende 2018, soll der Werkhof vom bisherigen Standort an der Heimstrasse 12 an die Hohenemserstrasse 74 verlegt werden. Mit dieser Verlegung muss das Grundstück vom Finanzvermögen in das Verwaltungsvermögen überführt werden. Weil die Verlegung mit baulichen Massnahmen verknüpft ist, soll das Stimmvolk nicht nur über die Überführung, sondern über den Baukredit in Höhe von 1’260’000 Franken abstimmen. Ausserdem wird über die jährliche Abschreibungsquote, die während 25 Jahren 89’000 Franken und für weitere fünf Jahre 79’000 Franken beträgt, abgestimmt werden. Trotz dieser Investitionen kann der Gesamtsteuerfuss auf dem heutigen Niveau gehalten werden, vorausgesetzt, dass sich keine grundlegenden Änderungen ergeben.

Kleine Änderungen geplant

Nach dem Erwerb der Liegenschaft haben sich die verschiedenen Werke Gedanken über die Arbeitsabläufe, Räume und Lagermöglichkeiten am neuen Standort gemacht. Pläne wurden überarbeitet und optimiert. Für das südseitige, bereits integrierte Bürogebäude sind nur kleinere Umbauarbeiten geplant, da die bestehenden Räume für die Zwecke des Werkhofs übernommen werden können.

In der Halle wird ein neuer Zwischenboden eingezogen, sodass in der Mitte zwei und nordseitig drei Ebenen entstehen. Die Werkstätten und die Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge sind im Erdgeschoss geplant, während im ersten Obergeschoss der Personalraum, die Mitarbeitergarderoben sowie Lagerstauräume für das EW und CATV untergebracht werden. Der zweite Stock wird als Lager und Archiv genutzt. Neu wird auf dem Dach des Bürogebäudes eine Fotovoltaikanlage eingerichtet.

Gemeinderat steht hinter dem Projekt

«Das Projekt ist so weit fortgeschritten, dass bei einem positiven Volksentscheid sogleich mit den Arbeiten begonnen werden kann», sagt Gemeindepräsident Roland Wälter. Der Bauabschluss folgt voraussichtlich Ende 2018 mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten. Die Gebäude am bisherigen Standort an der Heimstrasse 12 stehen nach dem Umzug des Unterhaltsdienstes dem Alters- und Pflegeheim Rheinauen, während der Bauphase, als Einstellhalle sowie für Sitzungen und Besprechungen zur Verfügung.

Erst wenn die Arbeiten für den Um- und Erweiterungsbau des Alters- und Pflegeheims vollendet sind, entscheidet der Gemeinderat über die weitere Verwendung dieser Räumlichkeiten. Aufgrund der wenigen Fragen an der Orientierungsveranstaltung sieht Wälter der Abstimmung positiv entgegen.

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