Diepoldsau
Gutes Jahresergebnis macht’s möglich: Der Steuerfuss sinkt

Die Gemeinde Diepoldsau blickt auf ein finanziell erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Dies erlaubt es ihr, den Steuerfuss auf 84% zu senken.

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Die Diepoldsauerinnen und Diepoldsauer haben im letzten Jahr mehr Steuern bezahlt, als die Gemeinde budgetiert hat.

Die Diepoldsauerinnen und Diepoldsauer haben im letzten Jahr mehr Steuern bezahlt, als die Gemeinde budgetiert hat.

Bild: Archiv/mia

(gk) Die Jahresrechnung schliesst um fast 1,5 Millionen Franken besser ab als erwartet. Sie weist beim operativen Ergebnis einen Ertragsüberschuss von 1,14 Mio. Fr. aus, was zusammen mit dem budgetierten Rückschlag von 336500 Fr. eine Besserstellung von 1,48 Mio. Fr. ergibt. Dieser Überschuss wird in die Ausgleichsreserven eingelegt, lässt die Gemeinde Diepoldsau per Medienmitteilung wissen.

«Wesentliche Mehreinnahmen» habe sie besonders bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, den Grundstückgewinnsteuern, den Handänderungssteuern sowie den Grundbuchgebühren verbucht.

Steuerfuss sinkt um fünf Prozent auf 84 Prozent

Das Budget des Gemeindehaushaltes für 2021 sieht ein operatives Ergebnis von 363'600 Fr. vor. Der Betrag kann über die Ausgleichsreserve gedeckt werden. Die nötigen Unterhalts- und Werterhaltungsmassnahmen werden weiterhin systematisch und im ausgewiesenen Masse in die Wege geleitet. Die Nettoinvestitionen betragen voraussichtlich rund 23 Millionen Franken.

Wegen dieser guten Entwicklung der Gemeinde sowie den ansehnlichen Reserven hat der Gemeinderat beschlossen, den Steuerfuss um 5% auf 84% zu senken.

Die Werke der Gemeinde arbeiten alle erfolgreich

Positiv ist auch der Abschluss der gemeindeeigenen Werke. So schliesst die Wasserversorgung mit einem Ertragsüberschuss von 157'161 Fr. ab, die Elektrizitätsversorgung weist einen Gewinn von 457'279 Fr. aus. Beim CATV beträgt der Überschuss 184'592 Franken. Bei allen drei Werken wird der Betrag der jeweiligen Ausgleichsreserve gutgeschrieben.

Die Budgets 2021 weisen mit einem Aufwandüberschuss von 21'600 Fr. (Wasserversorgung), einem voraussichtlichen Ertragsüberschuss von 186'800 Fr. (Elektrizitätsversorgung) und einem Ertragsüberschuss von 35'800 (CATV) auf gesunde Geschäftsgänge hin.

Die Nettoinvestitionen bei allen drei Werken betragen im 2021 rund zehn Millionen Franken. Der Gemeinderat wird der Bürgerschaft die Jahresrechnungen 2020 einschliesslich der Werke und die Budgets für 2021 an der Urnenabstimmung vom Sonntag, 28. März, zur Genehmigung unterbreiten.