DIEPOLDSAU: Gewinn statt Verlust erzielt

Die Jahresrechnung der katholischen Kirchgemeinde schliesst besser ab als budgetiert. Aus einem prognostizierten Defizit wurde ein Gewinn von 20000 Franken.

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Manfred Frei stellt dem Publikum die Mitglieder der Kirchenverwaltung vor. (Bild: Fredy Roth)

Manfred Frei stellt dem Publikum die Mitglieder der Kirchenverwaltung vor. (Bild: Fredy Roth)

Am Montag fand im Pfarreizen­trum von Diepoldsau die ordentliche Kirchbürgerversammlung statt. Manfred Frei, Präsident der katholischen Kirchgemeinde, leitete den mit 117 Personen gut besuchten Anlass. Kassier René Sperger berichtete über ein gegenüber dem Budget um rund 83000 Franken besseres Jahresergebnis. Anstelle eines budgetierten Verlustes resultierte ein Gewinn von 20000 Franken, der den Reserven gutgeschrieben wurde.

Wie schon im reich bebilderten Amtsbericht ersichtlich, durfte der Präsident über ein vielfältiges Pfarreileben und diverse realisierte Vorhaben berichten. So zum Beispiel über die gelungene Restaurierung der Orgel, die Netzwerkverbindung mit neuer Telefonanlage zwischen Pfarreisekretariat, Pfarreizen­trum und Kirche sowie die Restaurierung der Sakralgegenstände. Dieses Jahr sind im Bereich des Friedhofs verschiedene Änderungen geplant, dies im Zusammenhang mit dem Neubau der Aufbahrungshalle, die durch die Einheitsgemeinde erstellt wird. Die Akustikanlage in der Kirche muss überholt und Unterhaltsarbeiten an der Kirchturmuhr durchgeführt werden.

47 Ministranten, 196 in der Jubla

Josef Thomele durfte am 1. April sein 25-Jahr-Jubiläum als Mesmer der Antonius-Kirche feiern. Gleichzeitig musste der Präsident über die Kündigung von Jürgen Natter als Organist und Dirigent des Katholischen Kirchenchors Diepoldsau-Schmitter informieren. Die Stellen werden in Kürze ausgeschrieben.

In der allgemeinen Umfrage berichtete der Pfarreibeauftragte und Diakon Bernd Bürgermeister über die Neuregelung des Religionsunterrichtes. Er wies auch darauf hin, dass nach gründlicher Abklärung die jetzige Gottesdienstordnung am Wochenende mit dem Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr beibehalten wird

Die Pfarreiratspräsidentin Sarah Bösch nutzte die Gelegenheit und informierte über die 20 Anlässe, die der Pfarreirat dieses Jahr durchführen wird.

In der allgemeinen Umfrage wurde mit Freude auf die grosse Zahl der 47 Ministranten und die 196 Blauringmädchen und Jungwächter hingewiesen.

Nach der reibungslosen Durchführung der Versammlung nutzten etwas länger anwesende Kirchbürger die Zeit für rege Diskussionen bei einem Imbiss mit Getränken. (pd)