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DIEPOLDSAU: Geboren im Jahr 1999

25 junge Frauen und Männer feierten am Freitagabend ihre Volljährigkeit. Das Fest mit dem coolen Programm, an dem auch Freundinnen und Freunde teilnahmen, wollten sie nicht verpassen.
Monika von der Linden
Thomas Bolt (Präsident Jugendkommission, links) erzählt den 25 Jungbürgerinnen und Jungbürgern, was alles in ihrem Geburtsjahr 1999 abgegangen ist. (Bild: Monika von der Linden)

Thomas Bolt (Präsident Jugendkommission, links) erzählt den 25 Jungbürgerinnen und Jungbürgern, was alles in ihrem Geburtsjahr 1999 abgegangen ist. (Bild: Monika von der Linden)

Monika von der Linden

Taina Giezendanner, Selina Gasser, Romina Züst, Andrina Steiger und Simona Thüler sind Freundinnen und feierten alle in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag. Sie waren sich schnell einig, dass sie gemeinsam an die Jungbürgerfeier gehen würden, zu der die Politische Gemeinde für den Freitagabend eingeladen hatte. Das Essen in der Pizzeria und das anschliessende Bowlen sei ein cooles Programm, meinten sie einhellig. Ausserdem hatte der Jahrgang über ihnen von dem Fest geschwärmt.

Diesen wichtigen Tag mit den jungen Frauen und Männern zu feiern, sei für ihn eine Ehre, sagte Thomas Bolt. Der Präsident der Jugendkommission führte bereits zum dreizehnten Mal durch den Festakt. Dabei hat er nie vergessen, dass er vor mehr als dreissig Jahren am gleichen Anlass mit einem Fondueschiff auf dem Bodensee war. «Es war sehr lustig. Ich kann mich aber nicht mehr an die Ansprache erinnern», sagte er mit einem Augenzwinkern.

«Ihr seit 1999 geboren. Wisst ihr, was in dem Jahr abgegangen ist?» Es war das Jahr, in dem Ruth Dreifuss zur ersten Bundespräsidentin der Schweiz gewählt wurde, Wladimir Putin Präsident von Russland war, der Euro als Buchgeld eingeführt wurde, der Orkan Lothar über das Land fegte und es weltweit Befürchtungen gab, mit dem Jahrtausendwechsel würde die Computerwelt zusammenbrechen.

Wie sie abstimmen, wissen die Freundinnen bereits

18 Jahre alt zu werden, bedeutet ein Teil des Souveräns zu werden, und eine politische Verantwortung zu bekommen. Das war den fünf Freundinnen bereits bewusst, bevor Thomas Bolt davon sprach. Wie aus einem Mund sagten sie, dass sie alle am 24. September abstimmen werden. Um sicher zu gehen, dass ihnen keine formellen Fehler passieren, ho- len sie sich noch bei den Eltern Unterstützung. Wie sie abstimmen werden, entscheiden sie allerdings selbst, denn sie hatten sich alle schon über diverse Kanäle informiert. «Ich habe unter www.easyvote.ch viel über die Vorlagen erfahren», sagte Taina Giezendanner.

Volljährig zu sein, habe viele Vorteile, sagte Selina Gasser. Zum Beispiel dürfe sie jetzt Autofahren. «Es wird dir aber alles in Rechnung gestellt», meinte dazu Simona Thüler und nannte den Lernfahrausweis als Beispiel. «Ich kann jetzt alles selbst unterschreiben, denke aber gut darüber nach, weil ich jetzt selbst verantwortlich bin», sagte sie.

Wie einst Thomas Bolt hatten die 25 Diepoldsauer Jungbürgerinnen und Jungbürger nach dem Festakt sicher auch einen langen und lustigen Abend, der ihnen in Erinnerung bleiben wird.

Weitere Bilder von der Jungbürgerfeier gibt es auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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