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DIEPOLDSAU: Fussgänger besser schützen

Der Durchgangsverkehr von Autobahn zu Autobahn trennt Diepoldsau in zwei Hälften. Die Obergrenze sei erreicht, schreibt die Verkehrskommission. Zurzeit wird viel für die schwächeren Verkehrsteilnehmer getan.
Eine von mehreren Stellen in Diepoldsau, die für den Langsamverkehr sicherer werden soll, ist die Kreuzung beim «National». (Bild: Gert Bruderer)

Eine von mehreren Stellen in Diepoldsau, die für den Langsamverkehr sicherer werden soll, ist die Kreuzung beim «National». (Bild: Gert Bruderer)

Angesichts des Diepoldsauer Verkehrsproblems ist das Interesse der Bevölkerung am Thema gross. An der Frühjahrssitzung wurden die Mitglieder der Verkehrskommission vom Gemeinderat über laufende Projekte informiert.

Auf der Kreuzung beim «National» kommt es wegen des Schwerverkehrs und der Missachtung des Rechtsvortrittes immer wieder zu gefährlichen Situationen. Dieser Knoten, inklusive die Einmündung Widenstrasse in die Hintere Kirchstrasse, wird neu beurteilt; Verbesserungsvorschläge gehen zur Vorprüfung an das Kantonale Tiefbauamt.

Verkehr bei Schulen ­bestmöglich führen

Die Strassenraumgestaltung Vordere und Hintere Kirchstrasse ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie schliesst sich eng ans Projekt Zentrumsgestaltung an. So sind für die Vordere Kirchstrasse vom Zentrum bis zur Bäckerei Fuchs und für die Hintere Kirchstrasse vom Zentrum bis zum Restaurant National verschiedene Verkehrsberuhigungsmassnahmen vorgesehen. Ein besonderes Augenmerk bei der Verkehrsführung wird auf die beiden Schulhäuser und die beiden Dorfkirchen gelegt. Durch verschiedene bauliche Massnahmen und Bodensignalisationen sollen die Verkehrsteilnehmer zu mehr Aufmerksamkeit gezwungen werden. Dieses Gesamtprojekt wurde ebenfalls zur Vorprüfung dem Kantonalen Tiefbauamt eingereicht.

Neue 30-Zone Centralstrasse

Die neue Tempo-30-Zone führt von der Steigstrasse bis zur Einmündung Hintere Kirchstrasse. Die Gestaltung der Strasse geschieht im Sinne der bereits bestehenden Tempo-30-Zonen im Dorf.

Die kantonale Radverbindung Nord, weg von der gefährlichen Tram-, bzw. Hohenemser­strasse, führt ab dem Restaurant Schiffli in die Schmitterstrasse, von dort via Neugasse und Steigstrasse in die Centralstrasse. Von der Centralstrasse über die Hintere Kirchstrasse und die Widenstrasse in die Weidstrasse, wo sie bis zu den Sportanlagen Rheinauen bzw. zum Naherholungsgebiet Alter Rhein führt.

In diesem Zusammenhang muss u. a. der Damm vom «Schiffli» bis zur Einmündung Neugasse verbreitert werden. Im Kreuzungsbereich Güterstrasse / Schmitterstrasse / Neugasse wird im Bereich Güterstrasse ein Trottoir erstellt. Verschiedene, bereits eingeleitete bauliche Massnahmen, sollen die Sicherheit für den Radverkehr verbessern.

Steig-/Schmitterstrasse: Gefahr entschärfen

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Verkehrskommission im vergangenen Jahr beschlossen, dass die Situation an der Kreuzung Steigstrasse/Schmitterstrasse/Kugelgasse vor Ort mit einem Verkehrsplaner und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, neu beurteilt werden soll. Das Ingenieurbüro Bänziger und Partner AG hat in der Folge verschiedene Lösungsvarianten zuhanden der Verkehrskommission ausgearbeitet. Das Ziel ist die Entschärfung der immer wieder feststellbaren Gefahr an der Kreuzung. Das Projekt wurde diskutiert und zur ergänzenden Beurteilung dem Gemeinderat vorgelegt.

Schrägseilbrücke: Zeitplan eingehalten

Mit den Arbeiten auf der Schrägseilbrücke befindet man sich im Zeitplan. Ende Mai wird auf die dritte Bauetappe (Mittelteil) umgestellt. Das heisst, dass die Fahrspuren getrennt und je eine Spur links und rechts geführt werden. Durch das Teilen der Fahrbahnen wird die Sicherheit für die Radfahrer sicher verbessert, weil nicht mehr überholt werden kann. Bis Ende September 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Es kommt regelmässig vor, dass das Fahrverbot auf der Feldstrasse nicht beachtet wird. Das führte zu Beanstandungen aus der Bevölkerung. Die Gemeindepolizei wird daher vermehrt Kontrollen durchführen. (pd)

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