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Faustball: Diepoldsau erkämpft zwei Siege

Die Rheininsler trotzen der Abwesenheit beider etatmässiger Angreifer und siegten gegen Widnau (3:2) und Elgg-Ettenhausen (3:1). Widnau löste seine Pflichtaufgabe und ist am Final-4-Turnier dabei.
Malik Müller vom SVD Diepoldsau vertrat die Brüder Lässer erfolgreich im Angriff. (Bild: pd)

Malik Müller vom SVD Diepoldsau vertrat die Brüder Lässer erfolgreich im Angriff. (Bild: pd)

Trotz der zwei Siege bleibt Diepoldsau auf dem zweiten Platz, Wigoltingen zitterte sich zum nötigen Sieg (3:2 gegen Oberentfelden), um die Tabellenführung zu behalten.

Widnau stand schon vor dem Derby als Final-4-Teilnehmer fest. Am 9. Februar kommt es im NLA-Halbfinal erneut zum Rheintaler Duell. Den anderen Halbfinal bestreiten Wigoltingen und Elgg-Ettenhausen.

Widnau löste das Finalticket schon im ersten Spiel

Faustball Widnau brauchte den Sieg gegen Neuendorf, um sicher am Finalturnier in Diepoldsau dabei zu sein. Aber die Rheintaler taten sich zu Beginn gegen den späteren Absteiger schwer. Den ersten Satz gewannen die Solothurner (11:9), der zweite Durchgang war ebenfalls umstritten, ging aber mit demselben Ergebnis an Widnau. Erst danach kamen Fontoura & Co. in Fahrt und setzten sich mit 3:1 nach Sätzen durch.

Das Derby zwischen Die­polds­au und Widnau begann ausgeglichen. Manuel Sieber servierte stark, sein Gegenüber, Juliano Fontoura, antwortete jeweils passend. Gegen Satzende zog Diepoldsau leicht davon und konnte den umkämpften ersten Satz mit 14:12 für sich entscheiden.

Es schien, als unterschätze Widnau die fünf gelernten Abwehrspieler beim SVD ein wenig, denn das gleiche Bild zeigte sich auch im zweiten Satz. Diepoldsau stand defensiv kompakt, und Fabian Marthy trug die Bälle für Malik Müller optimal an die Leine – und dieser spielte zu dieser Zeit im Angriff sehr konsequent. Zudem servierte Sieber weiter druckvoll und konnte auch am Block das ein oder andere Mal seine Klasse zeigen. Das Resultat: Mit 11:5 eine 2:0-Satzführung.

Widnau wurde von Trainer Daniel Kehl wachgerüttelt und stellte die Abwehr und den Service um. Diepoldsau hatte nun Mühe, um den gegnerischen Service zu kontrollieren. So schaffte Widnau mit zwei Teilerfolgen den Ausgleich, der Entscheidungssatz musste her.

Diepoldsau startete konzen­triert und konnte gleich auf 6:1 davonziehen. Obwohl Widnau nach dem Seitenwechsel noch einige Punkte machte, konnte der SVD über eine 9:2- und 11:4-Führung den Match entscheiden.

Im letzten Spiel des Tages ging es für das Heimteam gegen Elgg-Ettenhausen nur noch um die «goldene Ananas».

Nachwuchsspieler meistert Aufgabe mit Bravour

Trotzdem entwickelte sich eine lebendige Partie. Im ersten Satz wirkten die Rheintaler jedoch etwas träge. Dies nutzte Elgg aus und konnte den Satz mit 13:11 sichern. Diepoldsau besann sich aber auf seine Stärken, und Müller stellte seinen Rückschlag um. So punktete er ein ums andere Mal mit kurzen und unterschnittenen Bällen. Elgg fand dagegen kein Mittel und musste den Satzausgleich hinnehmen.

Wie vor der Partie abgesprochen, überliess Müller seinen Platz nun dem Talent Enrico de Lucia, der auch die Angabe übernahm. Und diese Aufgabe meisterte er mit Bravour. Nebst ein paar Service-Winnern holte er auch viele kurze Bälle. Trotzdem übernahm Sieber gegen Satzende auch wieder die Angabe und schaukelte den Satz nach Hause. Bork wechselte zum Start des vierten Satzes wieder in die Stammformation und konnte sich so mit einem weiteren 12:10- Ergebnis den Sieg für den SVD sichern. (mm)

Diepoldsau: Kenneth Schoch, Stefan Eggert, Fabian Marthy, Malik Müller, Manuel Sieber, Enrico de Lucia.

Widnau: Mario Kohler, Jan Meier, Domenic Fehle, Yanick Linder, Gian Kunz, Juliano Fontoura.

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