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DIEPOLDSAU: Ein Theater im Theater

Bei der Premiere der Theatergruppe Rhybrugg am Samstag blieb kaum ein Auge trocken. Das Lustspiel mit dem Titel «Mer spieled – anyway» überzeugte mit Witz und originellen Charakteren.
Benjamin Schmid
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«Mich hat das Stück sehr gut unterhalten. Von der ersten Sekunde an war ich gefesselt. Die Schauspieler haben die Doppelrollen hervorragend umgesetzt. Besonders gut gefallen hat mir das Hin und Her von Dialekt, Schriftsprache und Shakespeare-Englisch. Einmal mehr wurde ich von der Theatergruppe Rhybrugg köstlich unterhalten.»

«Ich gehe schon seit einigen Jahren immer an die Theatervorstellungen und wurde bisher noch nie enttäuscht. Begeistert hat mich der Wechsel von geschwollener Sprache (Englisch) zu Dialekt. Der Gesundheitsfreak wurde toll charakterisiert und gespielt. Aber ich muss sagen, alle haben eine Spitzenleistung vollbracht. Ich habe mich sehr amüsiert.»

«Mir haben die Putzfrauen zu Beginn gut gefallen. Ausserdem spielte der Gesundheitsfanatiker seinen Part wahnsinnig witzig. Im Grossen und Ganzen habe ich mich köstlich amüsiert und musste einige Male lachen. Die Schauspieler haben es ganz gut gemacht. Besonders cool war die Sprache, ob Dialekt oder Englisch, sie hat mich immer zum Lachen gebracht.»

«Ich bin mit der Aufführung sehr zufrieden. Besonders, wenn man bedenkt, wie viel Zeit und Aufwand in die Proben investiert wurde. Man sieht die Leidenschaft, mit der gespielt wurde. Es war eine super Leistung. Das Stück ist humorvoll und bietet Wortwitz und Situationskomik. Ich habe mich während zweier Stunden absolut unterhalten gefühlt.»

«Ich habe schon einige Auftritte der Theatergruppe Rhybrugg gesehen und wurde noch nie enttäuscht. Für Laien spielen sie auf beachtlichem Niveau. Die Charaktere waren ausgefeilt und die Sprache der Schauspieler überaus deutlich und exakt. Die Geschichte ist spannend und sehr humorvoll. Ich finde, es war eine sehr gelungene Premiere.»

Benjamin Schmid

Die Mehrzweckhalle Kirchenfeld war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Samstag um 20 Uhr die Premiere begann. Das Lustspiel von Claudia Gysel fesselte das Publikum von Beginn weg. Bereits nach den ersten Sätzen brach herzhaftes Gelächter aus.

Heini Feinstaub, gespielt von Karl Sieber, ist ein Amateur-Regisseur, der mit seiner Theatergruppe ein neues Stück einstudieren möchte. Ambitioniert wie er ist, will er weg von den Komö­-dien der letzten Jahre, hin zu Tragödien. Besonders Shakespeare mit seiner übertrieben britischen Aussprache hat es ihm angetan. Die Idee findet allerdings keinen Anklang innerhalb der Gruppe. Die ohnehin schon schlechte Stimmung der Laienschauspieler verschlechtert sich zusehends. Feinstaub aber möchte das Stück einüben, auch gegen den Widerstand seiner Kolleginnen und Kollegen. Bei den Proben bemerken die Schauspieler schnell, dass Feinstaubs Theaterstück Schwächen aufweist. Je näher die Premiere rückt, desto kleiner ist die Begeisterung für das Stück. Ein absolutes Desaster scheint unausweichlich zu sein. Zusätzliches Ungemach droht, als der Regisseur unmittelbar vor der Premiere zusammenbricht. Ausrei­- chend Gründe, den Bettel hinzuwerfen. Die Premiere wird zum Spiessrutenlauf. Die Schauspieler stolpern von einer Panne zur nächsten. Textpassagen werden vergessen, Utensilien gehen verloren, und als ob das nicht genug wäre, ermittelt die Kommissarin wegen versuchten Mordes am Regisseur. Doch in dieser ungemütlichen Lage raufen sich die Schauspieler zusammen und laufen zu Hochform auf. Kann die Theatergruppe das Stück und somit die Premiere noch retten?

Zwei Stunden Slapstick pur

Geschickt wechseln sich Szenen aus dem Proberaum mit der Inszenierung auf der Bühne. Das Stück ist ein Theater im Theater, bei dem die Zuschauer live und unmittelbar auf der Bühne und Backstage dabei sind. Nicht nur die Dialoge sind von Wortwitz durchdrungen, auch die einzelnen Situationen fördern eine Komik zutage, die das Publikum bisweilen begeistert. Die Laienschauspieler schlüpfen in eine Doppelrolle: Einerseits sind sie Bühnenkünstler, auf der anderen Seite normale Bürger, die in ihrer Freizeit der Theaterkunst frönen. Dadurch verstrickt sich die Story mit dem Theater und alsbald folgen aus dem Wirrwarr etliche Pannen.

Starke schauspielerische Leistungen

Jeder der zehn Darsteller spielte seine Rolle überzeugend und wuchs aus Spielfreude und mit dem Ansporn des Publikums über sich hinaus. «Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen, dass der Funke auf die Zuschauer überspringt», sagte Urs Spirig, Präsident der Theatergruppe Rhybrugg, nach der Premiere und ergänzte: «Dafür nimmt man die Strapazen auf sich.» Herauszustreichen gilt es seine Leistung. Urs Spirig alias Luca Bötsch mimt den Gesundheitsfanatiker derart authentisch, dass es eine Freude ist. Spirig verkörpert die Rolle so gut, dass allein seine Mimik und Gestik zu Lachkrämpfen führten.

Hinweis

Mehr Bilder unter rheintaler.ch. Weitere Aufführungsdaten und Reservationen im Internet unter www.rhybrugg.ch.

Wie hat Ihnen die Premiere von «Mer spieled – anyway» gefallen?

Walter Spirig

Manuela Bärlocher

Hans Zäch

Brigitte Benz

Severin Lüchinger

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