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DIEPOLDSAU: Böögg leistete Widerstand

Wenn es nach dem Böögg geht, hat es der Frühling nicht leicht; denn das Wintersymbol explodierte erst nach 16 Minuten.
Maya Seiler
In respektvollem Abstand umstanden die Zuschauer den riesigen Funken. (Bild: Maya Seiler)

In respektvollem Abstand umstanden die Zuschauer den riesigen Funken. (Bild: Maya Seiler)

Auch dieses Jahr engagierte sich die Jungwacht für einen baldigen Frühlingsbeginn: Beim Schützenhaus hatte sie einen grossen Funkenhaufen aufgerichtet, gekrönt von einer Clochard-Figur, um dem Winter einzuheizen. Die Diepoldsauer scheinen von der Kälte genug zu haben, denn sie strömten überaus zahlreich auf den Funkenplatz beim Schützenhaus. Gegen halb acht kam der eindrückliche Zug fackeltragender Kinder heranmarschiert. Die Festwirtschaft war schon dicht besetzt; die Festwirte hatten alle Hände voll zu tun mit dem Bereitstellen von Grillwürsten und Tranksame. Die Erwachsenen machten es sich gemütlich, während die Kinder aufgeregt um den Funken rannten. Dieser war mustergültig aufgeschichtet; zuoberst wartete stoisch der Böögg. Dann wurde angezählt, auf Kommando entzündeten die Fackelträger den Scheiterhaufen. Das Holz brannte gut, aber der Böögg hielt den Flammen lange stand. Zuerst tönten einige kleine Böller, erst nach 16 Minuten explodierte das Wintersymbol mit einem grossen Knall. Damit hat der Winter ein Ende. Die Kinder und Erwachsenen standen noch lange um das Feuer oder liessen es sich in der Festwirtschaft wohlergehen.

Maya Seiler

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