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DIEPOLDSAU: Am Alten Rhein ist es sauberer

Nach Pfingsten hat das Bauamt die Abfallfässer am Alten Rhein eingesammelt und nimmt damit die Besucherinnen und Besucher in die Pflicht. Die erste Bilanz nach Einführung des neuen Abfallkonzepts ist positiv.
Kurt Latzer
Der Diepoldsauer Gemeindepräsident Roland Wälter (links) und Guido Seiz, Leiter Unterhaltsdienst, sind mit der Ordnung an den Treffpunkten am Alten Rhein zufrieden. Etwas besser dürfe es allerdings schon noch werden, finden sie. (Bild: Kurt Latzer)

Der Diepoldsauer Gemeindepräsident Roland Wälter (links) und Guido Seiz, Leiter Unterhaltsdienst, sind mit der Ordnung an den Treffpunkten am Alten Rhein zufrieden. Etwas besser dürfe es allerdings schon noch werden, finden sie. (Bild: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Am Dienstag nach Pfingsten hat die Gemeindeverwaltung die blau- en Abfallfässer gegen Informationstafeln getauscht. Die Besucherinnen und Besucher der Grillstellen im Maz beim Inseli und beim Rohr sind aufgerufen, die mitgebrachten Verpackungen und andere Gegenstände wieder mitzunehmen. Die beiden kleinen Abfallpressen (Big Bellys) und die acht Robidogs bleiben weiterhin in Betrieb. In den vergangenen Jahren hat das Diepoldsauer Bauamt am Alten Rhein jährlich rund 25 Tonnen Abfall eingesammelt. Allein das Entsorgen des Kehrichts kostete den Steuerzahler bis zu 1500 Franken jährlich.

Dazu kommen pro Jahr Kosten von 30000 Franken für Arbeitsstunden der Gemeindeangestellten und für die Nutzung aller Geräte.

Nur halb so viel Abfall wie vor Pfingsten

Eine Woche und ein sonnen- reiches Wochenende nach dem Start des Projektes zogen Roland Wälter, Gemeindepräsident von Diepoldsau, und Guido Seiz, Leiter Unterhalt, erstmals Bilanz. «Wir haben nur etwa die Hälfte des Abfalles abtransportiert, der normalerweise im selben Zeitraum anfällt», sagte Wälter. Die Big Bellys seien nach dem Wochenende voll gewesen, daneben habe man ein paar Abfälle ge- lagert. «Die Ordnung darf noch deutlich besser werden, für den Anfang aber sind wir sehr zufrieden», sagte Roland Wälter.

Ennet der Grenze, in Hohen- ems, funktioniert das Abfall- system bereits seit drei Jahren. Auch dort hat es kleinere Startschwierigkeiten gegeben. Kehricht findet man dort kaum mehr, der überwiegende Teil der Be- sucher nimmt seinen Abfall wieder mit.

Seit die blauen Fässer auch auf der Schweizer Seite des Alten Rheins verschwunden sind, haben Gemeindeangestellte und Securityleute öfter als sonst kontrolliert.

Die Schonzeit für Abfallsünder läuft ab

«Fehlbare haben sie belehrt, andere über das neue System informiert», sagte der Gemeindepräsident. Hat es auch Bussen gegeben? «Nicht für Abfallsünder», sagte Wälter mit einem Lächeln, «Bussen wurden wegen Verstössen gegen die Leinenpflicht für Hunde und unerlaubte Fahrten mit Autos verhängt.»

Was das Zurücklassen von Abfall anbelangt, will man noch einige Zeit ein Auge zudrücken. Spätestens, wenn mehr Abfall liegen bleibt, ist fertig lustig, dann werden Fehlbare bestraft.

Kontrollen führen am Alten Rhein nicht nur Gemeinde und Security durch, sondern auch Polizei und Grenzwache.

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