Die Wüste und ihre Tiere im «Rheinpark»

Vom 14. bis 26. Juni findet im Einkaufszentrum Rheinpark eine lehrreiche Ausstellung statt. Man erfährt viel Interessantes über die Sahara, die Wüste Gobi und andere riesige Wüsten auf fast allen Kontinenten der Erde. Auch deren tierische Bewohner sind ein Thema.

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St. Margrethen. Über 30 Prozent der Landfläche der Erde werden von Wüsten und Halbwüsten bedeckt. Wüsten sind Meere fast ohne Wasser. Und doch gibt es auch hier Lebewesen.

Die neue Wanderausstellung «Faszination Wüste» soll den Besucherinnen und Besuchern des Einkaufszentrums Rheinpark vom Montag, 14., bis Samstag, 26. Juni, die diversen Tiere, welche die Wüsten beherbergen, näherbringen. Bei Führungen dürfen gewisse Tiere auch in die Hand genommen werden.

Unbarmherzige Bedingungen

Texttafeln stellen die Wüsten der verschiedenen Kontinente vor und führen den Besuchern vor Augen, welch unbarmherzige Lebensbedingungen dort herrschen. Und doch faszinieren Wüsten mit ihrer Schönheit, ihrer erhabenen Stille und ihrer fast endlosen Weite. Die unwirtlichen Wüsten sind erstaunlicherweise auch der Lebensraum für eine Vielzahl anpassungsfähiger Tiere, die Überlebenskünstler sind.

Viel Leben in der Sahara

Allein in der Sahara, der grössten Wüste unseres Planeten, leben etwa 40 Nager-Spezies, mehr als 60 Echsen-, 30 Schlangen- und 90 Vogelarten sowie zahlreiche Spezies von Skorpionen, Spinnen und Insekten. Die Sahara ist in dieser Ausstellung mit insgesamt sechs naturgetreu eingerichteten Terrarien mit Tieren wie Sandboas, Skorpionen, Chamäleons usw. sehr gut vertreten.

Asien verzeichnet die zweitgrösste Fläche von Wüsten und Halbwüsten, die von der Sinai-Halbinsel im Westen bis zur Wüste Gobi im Osten reichen. Der kleinste Hamster der Welt, der Robrowski-Zwerghamster, bewohnt in der Wüste Gobi Sandgebiete und Steppen. Heute wird er in vielen Haushaltungen als Heimtier gehalten. Der rote Sand der Grossen Victoria-Wüste sowie die Gibson- und die Simpson-Wüste bilden das «Rote Herz» des Fünften Kontinents. In deren Mitte erhebt sich der Ayers Rock, ein Berg aus rotem Sandstein.

Endlose Prärien

Amerika, der Kontinent der überwältigenden Landschaften und endlosen Prärien, hat ebenfalls Wüsten zu bieten. Diese bedecken rund einen Fünftel der Fläche. Hier findet man unter anderem Vogelspinnen, im Sand lebende Kröten, Schlangen und Echsen.

Auch für Schulklassen

Die Ausstellung im Rheinpark eignet sich für den Besuch durch Schulklassen. Montags, mittwochs und freitags (10, 11, 13, 14 Uhr) werden kostenlose Führungen angeboten. Voranmeldungen von Schulklassen (auch nach Absprache) werden unter 071 747 34 11 entgegengenommen.

(pd)