Galerie Art dOséra stellt Skizzen des Widnauer Künstlers Josef Alge aus

Der Verein Galerie Art dOséra gewährt einen Einblick in die Schaffenskraft des Widnauer Künstlers Josef Alge.

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Porträt des Vaters. Kohle auf Papier. (Bilder: pd)
3 Bilder
Original, signiert. Mischtechnik auf Papier.
Dorf. Ölkreide auf Papier.

Porträt des Vaters. Kohle auf Papier. (Bilder: pd)

(pd) Nach der grossen Retrospektive 2017 mit den Bildern von Josef Alge erhalten Kunstliebhaber nochmals eine kleine Übersicht über die Zeichnungen und Entwürfe des Widnauer Künstlers.

Nach seinem Tod hinterliess Josef Alge über 10000 Skizzen, Zeichnungen und Entwürfe, akribisch geordnet nach Themen, aber meist ohne Jahreszahl und Signatur. Aus diesem grossen Fundus hat der Verein Galerie Art dOséra eine kleine Auswahl getroffen, die die Arbeitsweise von Josef Alge verdeutlichen soll.

Ein lebenslanges Experiment

In den Fünfzigerjahren dominieren die klassischen, akademischen Porträts und Landschaften in Kohle und Grafit. Josef Alge hat sein Handwerk gelernt und die Natur studiert. Sein zeichnerisches Talent offenbart sich hier deutlich.

Später erkennt man den Übergang zur Vereinfachung, zur Abstraktion, denn erst wenn man den Gegenstand genau studiert hat, kann man ihn ab- strahieren. Für Josef Alge war seine Kunst ein lebenslanges Experiment auf der Suche nach der optimalen Form. Er hat in unzähligen Entwürfen diese Form gesucht und das entsprechende Bildformat dazu. Es braucht ein genaues und geduldiges Hinsehen, dann erkennt man plötzlich die Unterschiede in seinen Entwürfen, die auf den ersten, schnellen Blick nicht erkennbar sind.

Der Vorstand des Vereins dOséra hofft, mit dieser Ausstellung diese Suche deutlich machen zu können. Näheres erfährt man aus dem 50 Seiten starken Katalog, der an der Vernissage zu haben ist.

Eine Führung durch die Ausstellung

Die Vernissage findet am Freitag, 13. September, um 19 Uhr statt. Weitere Öffnungszeiten jeweils samstags, 14., 21., und 28. September, von 16 bis 20 Uhr und sonntags, 15., 22. und 29. September von 11 bis 16 Uhr. Am Sonntag, 22. September, findet ausserdem eine Führung durch die Ausstellung mit Elisabeth Keller-Schweizer statt. (pd)