Die Stadt blüht auf neuem Grund

Zum Stadtentwicklungsprojekt Freihof-Rathaus und dem vorgesehenen Abbruch des heutigen und Bau eines neuen Rathauses.

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Zum Stadtentwicklungsprojekt Freihof-Rathaus und dem vorgesehenen Abbruch des heutigen und Bau eines neuen Rathauses.

Alle kleinen Orte mit geschichtlicher Vergangenheit mussten sich die letzten Jahrzehnte etwas einfallen lassen, um ihre Einkaufs-Attraktivität zu verbessern. Auch Altstätten kann sich diesem Wandel nicht entziehen. Viele Orte konnten ihn mit einem Abriss im Ort selber verwirklichen, andere mussten an den Ortsrand ausweichen. Wer den Wandel nicht schafft oder zu wenig dafür tut, dem bleibt nur ein mittelalterliches, reizendes Örtchen mit gewissen Vorteilen, aber auch grossen Nachteilen für die Steuerzahler. Sehen das unsere Stadtväter tatsächlich richtig, wenn sie den attraktivsten Platz, das Freihof-Müller-Areal, das für viele Einkaufsmöglichkeiten einmalig liegt, mit einem städtischen Verwaltungszentrum überbauen wollen? Wir haben ein 50-jähriges Verwaltungsgebäude, das nach einer Revision noch viele Jahre seinen Dienst tut. Aber zurzeit wird es als schlecht isoliert, unrentabel, technisch veraltet, und nicht revisionsfähig gehandelt. Weiss der Himmel, wer es als nicht revisionsfähig eingestuft hat. Bis weit ins Rheintal ist bekannt: Altstätten braucht, nebst den vorhandenen, viele weitere attraktive, Publikum anziehende Einkaufsmöglichkeiten. Ein neues Verwaltungszentrum zieht weder alte noch neue Kunden an. Es spült auch nicht mehr Steuergeld in die Stadtkasse. Das Stadthaus soll dort stehen bleiben, wo es ist. Die Stadt muss aufblühen auf neuem, dafür reserviertem Grund.

Max Matt

Im Moosacker 28, Altstätten

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